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Aktien Europa: EuroStoxx bleibt am Rekordhoch dicht dran

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 10:23 Uhr | dpa.de

An den europäischen Börsen ist die Stimmung zum Wochenstart überwiegend freundlich.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 blieb im frühen Montagshandel mit plus 0,33 Prozent auf 6.561 Punkten nur wenige Zähler unter seinem Rekordhoch aus der Vorwoche.

Rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington ist ein Ende des Irankriegs noch immer nicht absehbar. Die Börsen gehen mit diesem Thema derzeit recht gelassen um. Die Ölpreise waren am Montag wenig bewegt. Hoffnungen auf eher stabile denn steigende Zinsen in den USA, wo Wirtschaftsdaten zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen waren, stützen die Märkte.

Außerhalb des Euroraums gab am Montag der Schweizer Leitindex SMI CH0009980894 um 0,20 Prozent auf 14.363 Punkte nach. Der britische FTSE 100 GB0001383545 legte um 0,21 Prozent auf 10.772 Punkte zu.

Stärkster Wert im EuroStoxx waren am Vormittag Argenx NL0010832176 mit einem Plus von gut 8 Prozent. Grund ist ein Erfolg des Biotech-Spezialisten in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit einem Medikament gegen eine seltene entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur.

Im Rohstoff- EU0009658624 und Technologiesektor EU0009658921 gab es die größten Zuwächse. ASML NL0010273215, Siemens Energy DE000ENER6Y0 und Infineon DE0006231004 lagen im EuroStoxx auf den vorderen Plätzen mit Kursaufschlägen von bis zu mehr als 3 Prozent. Minenwerte hatten in London die Nase vorn.

Die Papiere des niederländischen Ladestationen-Konzerns Fastned NL0013654809 verteuerten sich um 10 Prozent. Ihnen gab eine positive Einschätzung von Oddo BHF mit einem von 40 auf 60 Euro angehobenen Kursziel Auftrieb. Im Jahr 2026 hat sich der Fastned-Aktienkurs mittlerweile verdoppelt.

Anderes sah es zum Wochenauftakt für die Titel des Motorenbauers Steyr Motors AT0000A3FW25 aus, die an der Börse in Wien nach einer Senkung der Geschäftsziele für das laufende Jahr und einer Streichung der Prognose für 2027 um 14 Prozent einbrachen. Das Unternehmen nannte Verzögerungen bei internationalen Rüstungsprojekten als Grund für die zurückgenommenen Ziele.

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