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Aktien New York Ausblick: Rekorde auch mit wenig Bewegung möglich

23.09.2025 - 15:02:09

An den US-Börsen könnte die jüngste Rekordrally am Dienstag selbst mit wenig Bewegung weitergehen.

Am Vortag hatte der Chipriese Nvidia US67066G1040 die Euphorie für das Megathema Künstliche Intelligenz aufrechterhalten, indem der Chipriese Milliardeninvestitionen in den ChatGPT-Entwickler OpenAI verkündete. Im Fokus stehe nun ein Konjunkturausblick von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, hieß es nun.

Eine Stunde vor dem Auftakt wurde der Dow Jones Industrial US2605661048 vom Broker IG 0,12 Prozent höher auf 46.438 Punkte taxiert, womit dem Leitindex nur wenige Punkte zur Bestmarke von 46.447 Zählern fehlen würden. Der Nasdaq 100 US6311011026 wird mit 24.764 Zählern zwar mehr oder weniger auf Vortagsniveau gesehen. Auch hier fehlt nicht viel zum Rekord. Dieser steht bei knapp 24.782 Zählern.

Im Rampenlicht wird der Notenbankchef Powell auch deshalb gesehen, weil der Druck von US-Präsident Donald Trump auf ihn groß bleibt. Schließlich hat sich der neu in den Fed-Vorstand aufgerückte Notenbanker Stephen Miran für kräftige Zinssenkungen ausgesprochen. "Wenn die kurzfristigen Zinsen etwa zwei Prozentpunkte zu hoch bleiben, drohen unnötige Entlassungen und höhere Arbeitslosigkeit", sagte Miran.

Trumps politischer Kurs beeinflusste zuletzt auch die Kenvue-Aktien US49177J1025, die sich am Dienstag vorbörslich um 5,4 Prozent von ihrem Rekordtief erholten. Nachdem der US-Präsident Schwangere vor der Einnahme des Schmerzmittels Tylenol warnte, bekommt der Pharmahersteller Rückendeckung. Mehrere Medien berichteten, dass ein Zusammenhang zwischen dem Medikament und dem von Trump erwähnten Autismus-Risiko wissenschaftlich nicht untermauert sei.

2,3 Prozent fester zeigten sich außerdem die Boeing US0970231058-Aktien, nachdem Uzbekistan Airways eine Bestellung von bis zu 22 Jets des 787-Dreamliner-Jets bekanntgegeben hatte. Zudem wurde bei dem Flugzeugbauer auf eine Erklärung des US-Botschafters in China, David Perdue, verwiesen. Nach Jahren der Abstinenz soll Medienberichten zufolge eine Großbestellung aus China näher rücken.

@ dpa.de

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