Warnstreik im ĂPNV in vier hessischen StĂ€dten endet
15.03.2024 - 05:51:34Zu den Arbeitsniederlegungen, die in jeweils unterschiedlichem AusmaĂ den Bus-, U-Bahn- und StraĂenbahnverkehr betreffen, hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Sie will damit Druck in dem laufenden Tarifkonflikt machen und hatte die lange Dauer des Ausstands auch mit den verhĂ€rteten Fronten bei den Verhandlungen begrĂŒndet. Zum Abschluss des Warnstreiks sind am Freitag auf den Betriebshöfen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (10.00 Uhr) sowie der ESWE in Wiesbaden (12.00 Uhr) Streikversammlungen geplant, bei denen es um den Streikverlauf und Verhandlungsstand gehen soll.
Der Warnstreik trifft die StĂ€dte Frankfurt, Wiesbaden, GieĂen und Kassel. WĂ€hrend in Frankfurt U-Bahnen und StraĂenbahnen in den Depots bleiben, fahren in Hessens gröĂter Stadt die Busse. In Wiesbaden kam es zu massiven EinschrĂ€nkungen im Busverkehr, hier verkehren nur einzelne Linien von Partnerunternehmen. In Kassel betrifft der Warnstreik Busse und Bahnen, und in GieĂen sind die Busse seit Mittwoch nach Samstagsfahrplan unterwegs. Der Warnstreik hatte mit der FrĂŒhschicht am Mittwoch begonnen und soll bis zum Ende der SpĂ€tschicht in der Nacht von Freitag auf Samstag dauern.
Bei den Tarifverhandlungen in Hessen geht es laut Verdi hauptsĂ€chlich um bessere Arbeitsbedingungen fĂŒr die BeschĂ€ftigten, beispielsweise durch eine VerkĂŒrzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, mehr Urlaubstage sowie zusĂ€tzliche Entlastungstage fĂŒr Schicht- und Nachtarbeit. Am 25. MĂ€rz sollen die GesprĂ€che fortgesetzt werden, sagte der Verdi-VerhandlungsfĂŒhrer fĂŒr Hessen, Jochen Koppel. Die Gewerkschaft verhandelt derzeit in mehreren BundeslĂ€ndern ĂŒber neue ManteltarifvertrĂ€ge fĂŒr die kommunalen Nahverkehrsbetriebe. Zuletzt hatte es am 1. und 2. MĂ€rz einen zweitĂ€gigen Warnstreik im kommunalen ĂPNV in Hessen gegeben.

