Andritz Aktie: Rekordjagd bei AuftrÀgen
14.03.2026 - 03:55:57 | boerse-global.deDer Technologiekonzern Andritz blickt auf ein Jahr der operativen Höchstwerte zurĂŒck: Mit einem Auftragsbestand von 10,5 Milliarden Euro sind die BĂŒcher so voll wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Dennoch sorgten negative WĂ€hrungseffekte fĂŒr einen leichten UmsatzrĂŒckgang, was die Aktie am Freitag unter Druck setzte.
Volle AuftragsbĂŒcher trotz WĂ€hrungseffekten
Das Jahr 2025 war fĂŒr Andritz von einer starken Nachfrage geprĂ€gt. Der Auftragseingang stieg um 7,6 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, was den zweithöchsten Wert der Unternehmenshistorie markiert. Besonders die GeschĂ€ftsbereiche Zellstoff und Papier sowie Wasserkraft erwiesen sich mit ZuwĂ€chsen von 20 beziehungsweise 16 Prozent als Wachstumstreiber. Ein aktuelles Beispiel fĂŒr diese Dynamik ist ein GroĂauftrag aus Vietnam ĂŒber zwei neue Tissue-Produktionslinien, die 2027 in Betrieb gehen sollen.
Trotz der prall gefĂŒllten BĂŒcher sank der Konzernumsatz im Gesamtjahr um 5 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Verantwortlich dafĂŒr war primĂ€r der starke Euro, der die internationalen Erlöse bei der Umrechnung schmĂ€lerte. Im vierten Quartal deutete sich mit einem Umsatzplus von 2,6 Prozent jedoch bereits eine Trendwende an.
Service-GeschĂ€ft stĂŒtzt die Margen
Ein wesentlicher StabilitÀtsfaktor bleibt die ProfitabilitÀt. Die EBITA-Marge hielt sich mit 8,9 Prozent exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Dies gelang vor allem durch ein starkes Service-GeschÀft, das einen Rekordumsatz von 3,4 Milliarden Euro erzielte. Der Anteil dieser margenstarken Dienstleistungen am Gesamtumsatz kletterte damit auf 44 Prozent.
Können die massiven RekordauftrĂ€ge im Bereich Zellstoff und Papier die wĂ€hrungsbedingten Umsatzdellen im laufenden Jahr vollstĂ€ndig kompensieren? Die Antwort darauf hĂ€ngt maĂgeblich von der Geschwindigkeit der Projektabwicklung ab. Andritz setzt hier verstĂ€rkt auf digitale Lösungen wie die Wartungsplattform âMetrisâ, um die VolatilitĂ€t des klassischen ProjektgeschĂ€fts weiter zu reduzieren.
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Ausblick auf das GeschÀftsjahr 2026
An der Börse sorgten die Zahlen dennoch fĂŒr Gewinnmitnahmen. Die Aktie verlor am Freitag 4,96 Prozent und schloss bei 63,20 Euro. Damit weitete sich das Minus seit Jahresbeginn auf 5,32 Prozent aus. Aus technischer Sicht ist das Papier jedoch stark ĂŒberverkauft: Der Relative-StĂ€rke-Index (RSI) markierte zuletzt einen Wert von 17,2.
FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr 2026 gibt sich das Management optimistisch und hat folgende Ziele definiert:
- Konzernumsatz: 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro
- Vergleichbare EBITA-Marge: 8,7 bis 9,1 Prozent
- Reduktion der Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) bis 2030: 42 Prozent
ZusĂ€tzlich plant der Konzern, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um ein Viertel zu senken. Die operative RĂŒckkehr zum Umsatzwachstum steht dabei im Fokus, gestĂŒtzt durch die weiterhin hohe ProjektaktivitĂ€t am Markt.
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