Android 17: Google plant große Optik-Revolution
02.02.2026 - 07:11:12Google arbeitet an der nächsten großen Android-Version. Intern trägt das System den Codenamen „Cinnamon Bun“ und soll mit einem radikalen Design-Update und lang ersehnten Funktionen aufwarten. Die stabile Version von Android 17 wird für Mitte 2026 erwartet.
Nach dem Rhythmus seiner Vorgänger soll die finale Fassung des Betriebssystems im Juni 2026 erscheinen. Die ersten Entwicklerversionen könnten bereits in Kürze verfügbar sein. Google hat dabei sein Vorgehen geändert: Statt der klassischen Developer Previews setzt der Konzern nun auf frühere und kontinuierlichere „Android Canary“-Builds für Feedback.
Frostiges Design: Systemweiter Unschärfe-Effekt kommt
Das auffälligste Gerücht betrifft eine umfassende Optik-Überarbeitung. Im Zentrum steht ein systemweiter Unschärfe-Effekt. Menüs wie der Lautstärkeregler oder das Power-Menü sollen keine einfarbigen Hintergründe mehr haben, sondern transluzent wie mattiertes Glas wirken. Dieser dynamische Effekt passt sich der Hintergrundgrafik an und soll für mehr Tiefe und ein moderneres Erscheinungsbild sorgen.
Diese visuelle Evolution baut auf dem „Material 3 Expressive“-Design von Android 16 auf. Nutzer, die den neuen Look nicht mögen, sollen die Effekte wohl über eine Barrierefreiheit-Option abschalten können. Weitere UI-Verbesserungen könnten eine geteilte Benachrichtigungsleiste und die Rückkehr separater Schalter für WLAN und Mobilfunkdaten sein.
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Funktionale Upgrades: App-Sperre und Desktop-Modus
Neben der Optik bringt Android 17 auch handfeste Neuerungen. Eine lang erwartete Funktion ist eine native App-Sperre. Damit lassen sich einzelne Apps direkt mit PIN oder Biometrie schützen, ohne auf Drittanbieter-Software zurückgreifen zu müssen.
Auch das Bildschirmaufnahme-Tool wird überarbeitet. Ein schwebendes Steuerungs-Menü soll den Zugriff auf Einstellungen für Systemton, Mikrofon und die Anzeige von Berührungen erleichtern. Sogar das Zeichnen auf laufenden Aufnahmen soll möglich sein.
Für Nutzer, die ihr Smartphone an einen Monitor anschließen, wird der Desktop-Modus deutlich leistungsfähiger. Ein richtiger Task- und Statusbalken soll ein PC-ähnlicheres Erlebnis mit besserem App-Zugriff bieten. Getestet werden außerdem die Rückkehr von Widgets auf dem Sperrbildschirm und ein „Minimalmodus“ für Live-Infos auf dem Always-On-Display.
Ausblick: Pixel-Geräte erhalten Update zuerst
Wie üblich werden Googles eigene Pixel-Smartphones die ersten sein, die das Update erhalten – voraussichtlich ab dem Pixel 6. Andere Hersteller wie Samsung werden ihre angepassten Versionen von Android 17 für ihre Flaggschiffe wohl erst im zweiten Halbjahr 2026 oder Anfang 2027 ausrollen.
Die geplanten Änderungen zeigen, dass Google die Nutzererfahrung sowohl durch polierte Optik als auch durch lang geforderte Komfort-Funktionen verbessern will. Mit dem nativen App-Lock und dem robusteren Desktop-Modus schließt das System zudem Lücken zu Konkurrenzbetriebssystemen. Viele der erwarteten Features waren bereits in den Quartalsupdates für Android 16 angekündigt.
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