Android 17: Neues Design mit Glas-Effekt und geteiltem Menü
29.01.2026 - 10:52:12Google plant mit Android 17 einen radikalen Schnitt im Design. Das neue Betriebssystem soll die vertraute Optik durch eine durchscheinende „Liquid Glass“-Ästhetik ersetzen und die Bedienung grundlegend ändern. Das zeigen aktuelle Leaks aus der Entwicklergemeinde.
Visuelle Revolution: „Liquid Glass“ ersetzt Material You
Die größte Neuerung betrifft das gesamte Erscheinungsbild. Android 17 soll das seit Jahren etablierte Material-You-Design mit seinen kräftigen Farbflächen zugunsten eines durchscheinenden Looks verlassen. Fachmedien wie TechSpot sprechen bereits von einer „Liquid Glass“- oder „Frosted“-Optik.
Konkret bedeutet das: Systemmenüs wie der Energie-Dialog, der Lautstärkeregler und die Benachrichtigungsleiste erhalten stark verschwommene Hintergründe. Die eigene Hintergrundgrafik scheint durch, bleibt aber durch einen dynamischen Farbfilter lesbar. Dieser Schritt deutet auf eine Abkehr von flachen Oberflächen hin zu einer Interface-Architektur mit mehr Tiefe und Schichtung.
Passend zum Thema Konvergenz: Während Android 17 an einem Desktop‑ähnlichen „Aluminium OS“ arbeitet, überlegen viele Leser, wie sie ältere Geräte weiterhin sinnvoll nutzen oder ein alternatives System testen können. Das kostenlose Linux‑Startpaket enthält eine Ubuntu‑Vollversion und eine Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, um Linux parallel zu Windows oder als Alternative auf Tablet und Laptop einzurichten – risikofrei und schnell. Linux‑Startpaket jetzt kostenlos herunterladen
Kontroverse Bedienung: Geteilte Leiste für Notifications und Einstellungen
Noch einschneidender könnte eine Änderung an der Bedienlogik werden. Bisher öffnet ein Wisch von oben die Benachrichtigungen, ein zweiter Wisch die Schnelleinstellungen. Android 17 testet laut Gadget Hacks ein geteiltes System.
Ein Wisch von links zeigt künftig nur Benachrichtigungen, ein Wisch von rechts direkt das Bedienfeld mit WLAN, Bluetooth und Helligkeit. Diese Anleihe bei anderen Mobil-Ökosystemen soll die Bedienung auf großen Displays optimieren, zwingt aber Millionen Nutzer zum Umlernen. Ob es einen klassischen Modus geben wird, ist unklar.
Neue Funktionen: Schwebende Steuerung und Desktop-Modus
Neben dem neuen Look bringt Android 17 praktische Upgrades. Ein „schwebendes Pill“-Element bündelt Audio- und Aufnahmesteuerung in einem verschiebbaren Fenster. Das Bildschirmaufnahme-Tool wird erweitert: Nutzer können während der Aufnahme live auf den Bildschirm zeichnen und Clips sofort vor dem Teilen überprüfen.
Spannend sind Hinweise auf „Bubble Anything“. Diese Funktion könnte jede App in ein schwebendes Fenster minimieren und so das Multitasking auf Smartphones und Tablets revolutionieren. Noch spekulativer, aber vielversprechend sind Funde zu „Aluminium OS“. Dabei könnte es sich um einen Desktop-Modus mit Taskleiste und zentriertem Start-Button handeln – ein klares Signal für die Konvergenz von Mobilgerät und PC.
Zeitplan: Erste Vorschau schon im Frühjahr 2026
Wann kommt das Update? Hält Google seinen Rhythmus ein, könnten die ersten Developer Previews bereits im Februar oder März 2026 erscheinen. Die offizielle Vorstellung wird wohl ein Höhepunkt der Google I/O im Frühjahr sein. Das stabile Release für alle Nutzer ist für das dritte Quartal 2026 geplant, wahrscheinlich begleitend zur nächsten Pixel-Generation im August oder September.
Mit Android 17 zeigt Google deutlich: Das Unternehmen ist bereit, selbst grundlegende Design-Prinzipien zu überdenken, um im Wettbewerb mit Apple und anderen frisch zu bleiben. Die Ära des durchscheinenden Interfaces bricht an.
PS: Wenn Android‑Updates wie Android 17 Sie zum Wechseln oder Vergleichen mit Apple reizen, ist das iPhone‑Lexikon ein praktischer Einstieg. Das gratis PDF erklärt 53 wichtige Begriffe, Gesten und den Datenumzug verständlich – ideal für Umsteiger, die iOS ohne Fachchinesisch kennenlernen wollen. iPhone‑Lexikon gratis anfordern


