Android-Biometrie, Dritteln

Android-Biometrie fÀllt bei zwei Dritteln der GerÀte durch

20.04.2026 - 17:22:01 | boerse-global.de

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Gesichtserkennung zahlreicher Android-GerĂ€te mit einem Foto ĂŒberlistet werden kann. Parallel warnen Experten vor neuer Schadsoftware und ausgeklĂŒgelten Phishing-Angriffen.

Android-Biometrie fĂ€llt bei zwei Dritteln der GerĂ€te durch - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Das zeigt ein aktueller Untersuchungsbericht vom April 2026. Getestet wurden 208 Modelle – darunter Flaggschiffe wie das Samsung Galaxy S25 und das Oppo Find X9 Pro.

Bei 133 GerÀten funktionierte die Entsperrung mit einem 2D-Bild. Die Tester kritisieren: Viele Hersteller informieren ihre Kunden nicht ausreichend. Sie vermarkten die 2D-Gesichtserkennung als sichere Biometrie, obwohl es sich nur um eine Komfort-Funktion handelt.

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Echte Sicherheit bieten nur Systeme mit dedizierter 3D-Erkennung. Den Test bestanden das Apple iPhone mit Face ID, das Google Pixel und das Samsung Galaxy S26. Experten raten deshalb: Nutzer von GerÀten ohne 3D-Sensor sollten auf Fingerabdruck oder PIN setzen.

MiningDropper: Tarnkappen-Malware infiziert Tausende GerÀte

Parallel zu den Hardware-Schwachstellen verbreitet sich eine neue Android-Malware. Forscher der Cyble Labs identifizierten im April ĂŒber 1.500 verschiedene Proben von „MiningDropper“. Die Erkennungsrate durch Antiviren-Programme ist extrem niedrig.

Die Infektion beginnt oft mit einer gefĂ€lschten Taschenlampen-App namens „Lumolight“. Sie wird ĂŒber Phishing-Links und gefĂ€lschte Webseiten verbreitet. Die Malware tarnt sich geschickt: Sie nutzt verschlĂŒsselte Bibliotheken und erschwert so die Sicherheitsanalyse.

Die finale Schadsoftware wird dynamisch nachgeladen. Was sie tut, hÀngt von der Region ab. In Indien klaut sie vor allem Bankdaten. In Europa, Lateinamerika und Asien dominiert der BTMOB-RAT. Dieser Trojaner kann Passwörter stehlen, Bildschirme streamen und SMS abfangen.

Apple-Server werden fĂŒr perfektes Phishing missbraucht

Cyberkriminelle setzen zunehmend auf psychologische Tricks. Eine neue Phishing-Welle missbraucht im April 2026 die eigenen Server von Apple. Die BetrĂŒger versenden darĂŒber legitime Warn-E-Mails zu Apple-Konten.

Da die Nachrichten von echten Apple-Servern kommen, bestehen sie alle SicherheitsprĂŒfungen. Sie landen direkt im Haupt-Posteingang. Statt auf schĂ€dliche Links setzen die Angreifer auf eine gefĂ€lschte Support-Nummer, die in der Mail steht.

Dieses „Callback-Phishing“ zielt darauf ab, Opfer am Telefon zur Herausgabe sensibler Daten zu bewegen. Die TĂ€uschung wird durch gestohlene Daten noch glaubwĂŒrdiger. So meldete die französische Dokumentenagentur ANTS am 15. April einen Cyberangriff mit Diebstahl persönlicher Daten.

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Hersteller reagieren mit schnelleren Sicherheitsupdates

Auf die dynamische Bedrohungslage reagieren die Hersteller mit beschleunigten Updates. Samsung rollt derzeit das April-Sicherheitsupdate aus. Es schließt kritische LĂŒcken in Android und der eigenen One UI. ZunĂ€chst erhalten die Mittelklasse-Modelle Galaxy A53 und A55 in SĂŒdkorea und Indien das Update.

Apple hat mit iOS 26.4.1 bereits Anfang April reagiert. Die Funktion „Schutz fĂŒr gestohlene GerĂ€te“ wurde fĂŒr viele Nutzer automatisch aktiviert. FĂŒr den 11. Mai wird iOS 26.5 erwartet. Es soll bis zu 30 SicherheitslĂŒcken schließen und könnte das letzte große Update fĂŒr die iPhone 11-Serie sein.

Der Blick richtet sich bereits auf die Zukunft. Auf der WWDC im Juni wird Apple voraussichtlich iOS 27 vorstellen. Ein Schwerpunkt soll auf der Integration von KĂŒnstlicher Intelligenz in die Systemsicherheit liegen. Eine notwendige Entwicklung: Studien schĂ€tzen, dass bereits 76 Prozent aller Cyberangriffe KI-gestĂŒtzte Werkzeuge nutzen.

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