DFL-PrÀsidium, Investoren-Deal

DFL-PrĂ€sidium berĂ€t ĂŒber Investoren-Deal

19.02.2024 - 11:54:39 | dpa.de

Angesichts der anhalten Fanproteste und der sich aus den Vereinen mehrenden Rufe nach einer Neuabstimmung will sich das PrĂ€sidium der Deutschen Fußball Liga nach dpa-Informationen in dieser Woche noch einmal eingehend mit dem laufenden Investorenprozess beschĂ€ftigen.

Dabei soll das weitere Vorgehen in der seit Wochen heftig diskutierten Causa erörtert werden.

Der 1. FC Köln hatte in einem Schreiben an die DFL eine Neuabstimmung ĂŒber den Einstieg eines strategischen Partners vorgeschlagen. "Auf keinen Fall sollten die derzeitigen Fanproteste lĂ€ngerfristig andauern oder sogar zunehmen", zitierte die "Frankfurter Rundschau" am Montag aus dem Brief. Mit einer neuerlichen Debatte aller Clubs mit den eigenen Mitgliedern und Fans sowie einer Neuabstimmung wĂŒrde "der deutsche Profifußball ĂŒber diesen Schulterschluss mit seiner Basis Respekt und GrĂ¶ĂŸe" dokumentieren.

Nach Informationen der Zeitung sei DFL-PrĂ€sidiumssprecher und Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke dazu bereit, dem Kölner Begehren zu folgen. Ein offizieller Antrag, das DFL-PrĂ€sidium von dem auf der Mitgliederversammlung am 11. Dezember mit der nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit erteilten Abschlussermessen zu entbinden, lag der DFL am Montagvormittag allerdings noch nicht vor. Dies teilte die Dachorganisation des deutschen Profi-Fußballs auf dpa-Anfrage mit.

Die DFL will fĂŒr eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen von einem Finanzinvestor eine Milliarde Euro kassieren. GesprĂ€che laufen derzeit nur noch mit dem Unternehmen CVC. Bei der Abstimmung der 36 Proficlubs ĂŒber den Deal war die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit nur knapp zustande gekommen. Aufgrund der umstrittenen Rolle von GeschĂ€ftsfĂŒhrer Martin Kind von Zweitligist Hannover 96 steht der Verdacht im Raum, dass bei dem Votum ein Verstoß gegen die 50+1-Regel vorgelegen haben könnte.

Etliche Vereine plĂ€dieren daher mittlerweile fĂŒr eine Neuabstimmung, um das Verfahren rechtlich abzusichern. "Diese Verdachtsmomente mĂŒssen vollstĂ€ndig ausgerĂ€umt werden", hatte Kölns Sport-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian Keller am Sonntag erneut bekrĂ€ftigt. Es gehe in erster Linie darum, "fĂŒr Rechtssicherheit und Akzeptanz zu sorgen."

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