Irans Marine-Chef droht US-MilitÀr wegen Seeblockade
30.04.2026 - 05:54:33 | dpa.deDer Iran habe die StraĂe von Hormus geschlossen, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Marine-Chef Scharam Irani. "Sollten sie sich weiter nĂ€hern, werden wir unverzĂŒglich operative MaĂnahmen ergreifen", sagte er ĂŒber die US-Marine, die Schiffe derzeit daran hindert, iranische HĂ€fen anzusteuern oder aus ihnen auszulaufen.
Das iranische MilitĂ€r werde den Feind bald mit einer Waffe angreifen, "vor der er groĂe Angst hat", kĂŒndigte Irani an. Um welche Art von Waffe es sich dabei handeln soll, sagte er nicht. Derzeit gilt zwischen dem Iran und den USA eine Waffenruhe.
USA haben Dutzende Schiffe gestoppt
Bislang haben die Vereinigten Staaten mit ihrer Blockade nach eigenen Angaben 42 Schiffe gestoppt. Dadurch seien dem Iran schĂ€tzungsweise mehr als sechs Milliarden US-Dollar an Einnahmen aus dem Ălexport entgangen, sagte der Kommandeur des zustĂ€ndigen US-Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper.
WĂ€hrend die Verhandlungen ĂŒber eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran ins Stocken geraten sind, setzen sich beide Seiten zunehmend wirtschaftlich unter Druck. Der Iran hat die fĂŒr den globalen Ăl- und Gasmarkt wichtige StraĂe von Hormus durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen weitgehend unpassierbar gemacht. Die USA haben ihrerseits weitreichende Sanktionen und eine Seeblockade gegen den Iran verhĂ€ngt, um die FĂŒhrung in Teheran von den Einnahmen aus dem Ălexport abzuschneiden.
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