Spannungen mit den USA: GroĂmanöver in Venezuela
12.11.2025 - 11:03:22An dem zweitÀgigen Manöver beteiligen sich nach Angaben von Verteidigungsminister Vladimir Padrino Soldaten aller Waffengattungen sowie Mitglieder paramilitÀrischer Milizen. Es gehe darum, die Einsatzbereitschaft der StreitkrÀfte zu verbessern.
Der Minister kritisierte die US-PrĂ€senz in der Karibik am Dienstag (Ortszeit) als "vulgĂ€ren Einsatz gegen die SouverĂ€nitĂ€t und den Frieden" nicht nur Venezuelas, sondern der gesamten Region. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer "imperialistischen Bedrohung". Zugleich richte sich die Ăbung gegen Drogenhandel und "terroristische Gruppen", sagte er.
Das Manöver ist Teil des sogenannten "Plan Independencia 200" (Plan UnabhÀngigkeit 200), den der autoritÀr regierende Staatschef Nicolås Maduro im September zur Landesverteidigung ausgerufen hatte.
USA schicken gröĂten FlugzeugtrĂ€ger
Das US-MilitĂ€r stockt derzeit seine Streitmacht in den GewĂ€ssern vor Lateinamerika auf. Der gröĂte FlugzeugtrĂ€ger der Welt, die vor einiger Zeit vom Pentagon aus dem Mittelmeerraum abgezogene "USS Gerald R. Ford", hat inzwischen das Einsatzgebiet des US-SĂŒdkommandos erreicht, wie die US-Marine am Dienstag mitteilte. Der genaue Standort wurde nicht mitgeteilt.
Die USA begrĂŒnden die MilitĂ€rprĂ€senz mit dem Kampf gegen transnationale kriminelle Organisationen und den Schutz des Heimatlandes vor Drogen. Jedoch kommt es wegen zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Karibikstaat Venezuela vermehrt zu Spekulationen ĂŒber den tatsĂ€chlichen Grund fĂŒr die Verlegung des FlugzeugtrĂ€gers in die Region.

