Shutdown: US-Minister droht mit SchlieĂung von LuftrĂ€umen
04.11.2025 - 20:13:45Sollte der Shutdown noch eine Woche andauern, könne es zu "massivem Chaos" kommen, sagte Duffy in Washington. Neben VerspĂ€tungen und FlugausfĂ€llen sei es denkbar, "bestimmte Teile des Luftraums" fĂŒr den Verkehr zu schlieĂen.
Der Regierungsstillstand dauert inzwischen 35 Tage an. Hintergrund ist der Streit zwischen Republikanern und Demokraten ĂŒber ein neues Haushaltsgesetz. Ohne Einigung bleiben zahlreiche Bundesbehörden nur eingeschrĂ€nkt arbeitsfĂ€hig; rund 13.000 Fluglotsen und 50.000 SicherheitskrĂ€fte der Transportsicherheitsbehörde TSA arbeiten ohne Bezahlung weiter. Die PersonalausfĂ€lle treffen vor allem GroĂflughĂ€fen, wo Schichten nicht vollstĂ€ndig besetzt werden können und sich der Flugverkehr zunehmend staut.
Bereits jetzt registriert die US-Luftfahrt zehntausende VerspĂ€tungen. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde FAA fallen an den gröĂten FlughĂ€fen teils 20 bis 40 Prozent der Fluglotsen wegen unbezahlter Arbeitsschichten aus. Seit Beginn des Shutdowns war nahezu die HĂ€lfte der 30 betriebsamsten US-FlughĂ€fen von EngpĂ€ssen betroffen.
2019 hatten Ă€hnliche AusfĂ€lle den damaligen 35-tĂ€gigen Shutdown beendet. Duffy sagte, er werde das gesamte System stilllegen, wenn Flugsicherheit nicht mehr gewĂ€hrleistet sei. Bereits am Sonntag hatte er bei ABC News ĂŒber mögliche LuftraumschlieĂungen gesprochen. Zuvor hatte er US-Medien zufolge noch angedeutet, unentschuldigt fehlende Fluglotsen feuern zu wollen - nun sagte er, die BeschĂ€ftigten brĂ€uchten "UnterstĂŒtzung und einen Gehaltsscheck, nicht Entlassungen".

