Angriff auf das DAX-Allzeithoch – Chance deines Lebens oder brutale Bullenfalle?
28.01.2026 - 04:17:40Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell nervös, aber insgesamt in einer klar bullischen Grundstimmung. Nach einer starken Aufwärtsphase sieht man auf dem Frankfurter Parkett eine Mischung aus vorsichtigen Gewinnmitnahmen und aggressivem Dip-Kaufen. Der Index bewegt sich in der Nähe einer psychologisch extrem wichtigen Zone, die für viele Trader zur entscheidenden Linie zwischen weiterem Bullenmarkt und möglichem Zwischen-Crash geworden ist. Die Bewegungen sind dynamisch: kurze Rücksetzer, schnelle Erholungen, zwischendurch fast schon lethargische Seitwärtsphasen – ein klassischer Markt, in dem kurzfristige Zocker und langfristige Investoren frontal aufeinandertreffen.
Charttechnisch steht der DAX an einer Region, die schon mehrfach als Widerstandszone fungiert hat. Die Bullen versuchen, daraus einen nachhaltigen Ausbruch nach oben zu basteln, während die Bären jeden Spike nutzen, um Short-Positionen aufzubauen. Typische Signale wie starke Intraday-Schwankungen, deutliche Rot-Grün-Wechsel im Stundenchart und heftige Reaktionen auf News sprechen dafür, dass hier gerade ein großes Kräftemessen läuft. Wer hier ohne Plan agiert, wird vom Markt schnell aussortiert.
Die Story: Der Treiber hinter dieser nervösen Stärke ist eindeutig das Makro-Bild in Europa – und im Zentrum steht einmal mehr die Europäische Zentralbank. Christine Lagarde und ihr Team balancieren zwischen der Angst vor einer hartnäckigen Inflation und der Sorge um eine Abkühlung der Konjunktur im Euroraum. Aus den letzten EZB-Kommentaren lässt sich herauslesen: Man will sich alle Optionen offenhalten, aber der Markt preist gleichzeitig schon weitere Lockerungen ein. Genau diese Diskrepanz schafft das Spannungsfeld, in dem der DAX gerade handelt.
Von CNBC Europe dominieren derzeit Themen wie die weitere Inflationsentwicklung in der Eurozone, das Tempo möglicher Zinssenkungen, die Stabilität des Bankensektors und die Frage, ob Deutschland aus seiner wirtschaftlichen Schwächephase herauskommt. Die deutschen Einkaufsmanagerindizes und Produktionszahlen zeichnen zwar kein Bild eines Boom-Wunders, aber sie deuten auch nicht mehr auf einen tiefen Absturz hin. Die Märkte spielen daher das Narrativ: "Das Schlimmste liegt hinter uns, jetzt reicht schon ein bisschen bessere Stimmung für steigende Kurse."
Im DAX selbst sind es vor allem die Schwergewichte, die das Bild prägen. Die Tech-orientierten Titel wie SAP und die Industrie-Bluechips wie Siemens werden als Stellvertreter für die globale Zyklik und Digitalisierungsfantasie gehandelt. Läuft die KI-Story weltweit weiter, profitiert der DAX über diese Titel überproportional. Schwächeln dagegen US-Techs, sieht man oft direkt Druck auf den deutschen Leitindex. Ganz wichtig: Die Auto-Werte bleiben ein Risikofaktor. Themen wie Preiskämpfe mit chinesischen E-Auto-Herstellern, drohende Strafzölle, schwächere Nachfrage in Europa und Unsicherheit bezüglich der Transformation zur E-Mobilität sorgen immer wieder für abrupte Stimmungswechsel. Ein schlechter Tag bei den Autobauern kann den gesamten Index spürbar nach unten ziehen.
Dazu kommt die Dauerschleife rund um die deutsche Standortdebatte: hohe Energiekosten, Bürokratie, schleppende Investitionen. Für internationale Investoren ist Deutschland aktuell eher Value-Case als Wachstumsrakete. Genau daraus kann aber auch ein mittelfristiger Joker werden: Wenn die Lage nur ein wenig besser wird als befürchtet, reichen schon kleine positive Überraschungen, um neue Kapitalströme in den DAX anzuziehen.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse+aktuell
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Wenn du dir die Social-Feeds anschaust, erkennst du ein klares Muster: Auf YouTube liefern seriöse Analysten tiefe Chart-Analysen zum DAX und sprechen immer wieder von einer entscheidenden Zone, die über den weiteren Trend entscheidet. Parallel dazu siehst du auf TikTok eine Welle von Kurzvideos, in denen Nutzer euphorisch vom schnellen Reichtum durch Index-Trading schwärmen – viele davon aber ohne klares Risikobewusstsein. Instagram wirkt gemischt: professionelle Accounts posten nüchterne Einschätzungen, während Influencer die Deutschland-Rallye feiern und teilweise sehr optimistische Kursfantasien raushauen. Der Social-Sentiment-Mix: eher gierig als ängstlich, aber mit einer deutlich hörbaren Warnstimme der Profis im Hintergrund.
- Key Levels: Für Trader sind aktuell mehrere wichtige Zonen im Chart entscheidend. Oben befindet sich eine hart umkämpfte Widerstandszone, an der der DAX schon mehrfach gescheitert ist und von der aus scharfe Rücksetzer gestartet sind. Ein dynamischer Ausbruch darüber mit Volumen könnte eine neue bullische Welle lostreten. Darunter gibt es mehrere Unterstützungsbereiche, in denen die Bullen bisher immer wieder den Dip gekauft haben. Fällt der Index jedoch unter diese Zonen und kann sich nicht rasch erholen, wird das Bild deutlich bärischer – dann geht es schnell vom kontrollierten Rücksetzer in Richtung ausgewachsener Korrektur.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt? Aktuell leichtes Übergewicht bei den Bullen. Viele Marktteilnehmer sehen jede Schwäche eher als Einstiegschance und nicht als Start eines Crashs. Gleichzeitig sitzt aber eine Menge nervöser Gewinnmitnahmen im Markt, vor allem bei denen, die den Anstieg nicht von Anfang an mitgenommen haben und nun bei jeder roten Kerze überlegen, ob sie "jetzt endlich raus" sollen. Die Bären sind definitiv da, aber eher taktisch: Sie versuchen, Korrekturen zu spielen, statt auf einen totalen Kollaps zu setzen.
Fazit: Der DAX steht an einem Punkt, an dem sich entscheidet, wer in ein paar Wochen als smarter Player dasteht – die geduldigen Bullen, die den längeren Aufwärtstrend spielen, oder die vorsichtigen Bären, die auf eine überfällige Abkühlung setzen. Makroseitig hängt extrem viel an der EZB: Jede Andeutung, dass der Zinspfad schneller gelockert werden könnte als bisher kommuniziert, gibt den Bullen weiteren Treibstoff. Umgekehrt reicht eine härtere Tonlage zu Inflation und Löhnen, um die Stimmung blitzartig zu drehen.
Psychologisch ist der Markt in einer klassischen Late-Bullenmarkt-Phase: Der Fear-and-Greed-Faktor kippt tendenziell in Richtung Gier, aber die Erinnerung an frühere Abstürze sitzt noch tief genug, um Rücksetzer nicht zu unterschätzen. Genau das macht die aktuelle Lage so spannend. Für dich als Trader oder Investor heißt das:
- Ohne Plan ist das hier ein Minenfeld. Glasklare Regeln zu Positionsgrößen, Stops und Kurszielen sind Pflicht.
- Dip-Kaufen kann funktionieren, aber nur, wenn du die entscheidenden Unterstützungszonen kennst und akzeptierst, dass auch mal ein Dip in einen größeren Rutsch übergeht.
- Ein möglicher Ausbruch über die aktuelle Widerstandszone kann eine neue Rallyestufe zünden – aber Bullenfallen kommen in solchen Phasen überdurchschnittlich oft vor. Ohne Risikomanagement wird der Traum schnell zur Reality-Check-Klatsche.
Unterm Strich liefert der DAX gerade das, was aktive Trader lieben: Volatilität, klare Zonen im Chart und ein spannendes Makro-Narrativ. Ob wir vor einer nachhaltigen Deutschland-Rallye stehen oder kurz vor der nächsten härteren Korrektur – das entscheidet sich genau in diesen Tagen. Wer sich sauber vorbereitet, seine Emotionen im Griff hat und nicht blind dem Social-Media-Hype folgt, kann diese Phase nutzen, statt von ihr überrollt zu werden.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest ĂĽberlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschlieĂźlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


