Anthropic: KI-Startup erreicht mit Mega-Finanzierung 350 Milliarden Euro Bewertung
28.01.2026 - 04:26:13Das KI-Sicherheitsunternehmen Anthropic hat in einer historischen Finanzierungsrunde 10 bis 15 Milliarden Euro eingesammelt. Die Bewertung des Claude-Entwicklers schießt damit auf rund 350 Milliarden Euro – ein Schlag im globalen Wettlauf um die Vorherrschaft in der Künstlichen Intelligenz.
Neuer KI-Gigant fordert OpenAI heraus
Die Kapitalspritze übertrifft alle Erwartungen und unterstreicht den ungebrochenen Investorenhunger nach führenden Generative-AI-Plattformen. Innerhalb von nur fünf Monaten hat sich der Unternehmenswert damit fast verdoppelt. Nach einer 13-Milliarden-Euro-Runde im September 2025 bei 183 Milliarden Euro Bewertung katapultiert sich das 2021 gegründete Startup aus San Francisco in die Liga der wertvollsten Privatunternehmen weltweit.
Angeführt wurde die Runde von der Investmentfirma Coatue und Singapurs Staatsfonds GIC. Besonders bemerkenswert: Auch der Risikokapitalgeber Sequoia Capital beteiligte sich – obwohl er bereits in den Hauptkonkurrenten OpenAI investiert ist. Diese Doppelstrategie eines Major-Players signalisiert, dass die Branche von einem KI-Markt mit mehreren dominierenden Anbietern ausgeht.
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Die finale Summe könnte noch steigen. Technologieriesen wie Microsoft und Nvidia, die bereits Investitionen von bis zu 5 bzw. 10 Milliarden Euro angekündigt hatten, könnten sich noch beteiligen. Medienberichten zufolge verdoppelte Anthropic sein ursprüngliches Ziel von 10 auf 20 Milliarden Euro aufgrund überwältigenden Interesses.
Wettrennen um Rechenpower und Marktanteile
Die Milliarden sind strategisch notwendig, um mit den schwergewichtigen Konkurrenten OpenAI, Google und Meta mithalten zu können. Die Entwicklung von KI-Spitzenmodellen verschlingt immense Rechenleistung und Ressourcen. Der Zugang zu entsprechendem Kapital ist somit eine kritische Hürde.
Anthropic zeigt bereits bemerkenswerte kommerzielle Dynamik. Berichten zufolge schnellte der Umsatz im vergangenen Jahr auf fast 10 Milliarden Euro. Andere Quellen sprechen von einem Anstieg um 1.100 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro in 2025. Das Unternehmen strebt angeblich 70 Milliarden Euro Umsatz bis 2028 an – dem Jahr, in dem es auch Profitabilität erreichen will.
Getrieben wird dieses Wachstum durch die breite Adoption seiner Claude-Modelle, zu denen auch das beliebte KI-Programmierwerkzeug Claude Code gehört. Anthropic setzt sich mit seinem Fokus auf KI-Sicherheit und der Entwicklung „hilfreicher, harmloser und ehrlicher“ Systeme von der Konkurrenz ab. Dieser Ansatz kommt insbesondere bei Unternehmenskunden gut an, die verlässliche KI-Tools in ihre Geschäftsprozesse integrieren wollen.
Börsengang 2026 im Visier
Mit prall gefüllter Kriegskasse will Anthropic nun seine Produktentwicklung und internationale Expansion aggressiv vorantreiben. Das Unternehmen verlagert seinen Fokus laut Berichten von experimentellen Anwendungen hin zur Integration seiner Claude-Modelle in Entwickler-Tools und Unternehmensworkflows – mit dem Ziel langfristiger, wiederkehrender Einnahmen.
Die Mega-Finanzierungsrunde gilt weithin als Vorbote eines Börsengangs. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Anthropic Vorbereitungen für einen IPO trifft, der bereits 2026 stattfinden könnte. Ein erfolgreicher Gang an die Börse würde noch mehr Kapital für die langfristigen Forschungsziele freisetzen und könnte anderen großen KI-Playern den Weg an die öffentlichen Märkte ebnen.
Die historische Finanzierung festigt Anthropics Position nicht mehr nur als Herausforderer, sondern als bestimmender Leader, der die Zukunft der Künstlichen Intelligenz mitgestaltet. Der Kampf um die KI-Vorherrschaft ist damit in eine neue, noch kapitalintensivere Phase getreten.
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