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APA FMA erklÀrt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss...

06.02.2026 - 10:10:33

APA FMA erklĂ€rt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss woher das Geld stammtDie Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der Finanzmarktaufsicht (FMA) erlĂ€utert, warum Banken oder Versicherungen bei ungewöhnlich großen GeldeingĂ€ngen Nachfragen stellen.Wien (APA-ots) - Ungewöhnlich hohe oder unerwartete ZahlungseingĂ€nge können ein Warnsignal fĂŒr GeldwĂ€sche sein.

APA ots news: FMA erklÀrt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss woher das Geld stammt

Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der Finanzmarktaufsicht (FMA) erlĂ€utert, warum Banken oder Versicherungen bei ungewöhnlich großen GeldeingĂ€ngen Nachfragen stellen.

Wien (APA-ots) - Ungewöhnlich hohe oder unerwartete ZahlungseingĂ€nge können ein Warnsignal fĂŒr GeldwĂ€sche sein. Kriminelle versuchen oft, illegal erwirtschaftete Gelder ĂŒber gewöhnliche Bankkonten in den legalen Finanzkreislauf einzuschleusen. Indem Finanzinstitute prĂŒfen, ob Einnahmen oder Einzahlungen zur finanziellen Situation der Kund:innen passen und ob deren Herkunft nachvollziehbar ist, können sie solche AuffĂ€lligkeiten frĂŒhzeitig erkennen. Diese ÜberprĂŒfungen dienen nicht nur der Sicherheit des Finanzsystems, sondern schĂŒtzen auch Kund:innen davor, unbeabsichtigt in kriminelle AktivitĂ€ten verwickelt zu werden.

In ihrem neuen Video aus der Reihe "1 Minute, 1 Begriff" erklĂ€rt die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), wieso Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitute gesetzlich dazu verpflichtet sind, die finanzielle Situation ihrer Kund:innen nachvollziehen zu können. Sie dĂŒrfen nur Gelder annehmen, deren Herkunft plausibel belegbar ist. Bei Transaktionen, die außergewöhnlich hoch sind, oder bei einer neuen GeschĂ€ftsbeziehung können Nachweise wie etwa Lohnzettel, KaufvertrĂ€ge, Versicherungspolizzen oder Ähnliches vorgelegt werden. Damit sind die Nachfragen normalerweise rasch erledigt. Wie bei einer Passkontrolle an der Grenze oder der Sicherheitskontrolle am Flughafen werden diesen PrĂŒfungen grundsĂ€tzlich alle unterworfen - ohne dass sie deshalb unter Generalverdacht stehen.

Sollten die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft aber nicht bereitgestellt werden, können Institute verpflichtet sein, Zahlungen abzulehnen, GeschĂ€ftsbeziehungen zu beenden oder sogar eine Meldung an das Bundeskriminalamt zu erstatten. Diese Vorgaben schĂŒtzen vor Missbrauch des Finanzsystems fĂŒr kriminelle AktivitĂ€ten wie Betrug, Drogen- oder Menschenhandel sowie Terrorismusfinanzierung.

In "1 Minute, 1 Begriff" werden wichtige Finanzbegriffe von Expert:innen der FMA kurz und bĂŒndig fĂŒr alle leicht verstĂ€ndlich erklĂ€rt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @ redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

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