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19.12.2025 - 10:21:37

APA LiquiditĂ€tsmanagement bei Investmentfonds: FMA erlĂ€utert neue EU-Regeln fĂŒr Asset ManagerFMA prĂ€zisiert Erwartungen der neuen AIFMD II in einer neuen Ausgabe "Reden wir ĂŒber Aufsicht"Wien (APA-ots) - Investmentfonds mĂŒssen kĂŒnftig noch robuster gegen LiquiditĂ€tsrisiken aufgestellt sein: Die Finanzmarktaufsicht (FMA) legt in der aktuellen Ausgabe ihrer Reihe "Reden wir ĂŒber Aufsicht" konkrete Erwartungen an das LiquiditĂ€tsmanagement von Asset Managern fest.

APA ots news: LiquiditĂ€tsmanagement bei Investmentfonds: FMA erlĂ€utert neue EU-Regeln fĂŒr Asset Manager

FMA prĂ€zisiert Erwartungen der neuen AIFMD II in einer neuen Ausgabe "Reden wir ĂŒber Aufsicht"

Wien (APA-ots) - Investmentfonds mĂŒssen kĂŒnftig noch robuster gegen LiquiditĂ€tsrisiken aufgestellt sein: Die Finanzmarktaufsicht (FMA) legt in der aktuellen Ausgabe ihrer Reihe "Reden wir ĂŒber Aufsicht" konkrete Erwartungen an das LiquiditĂ€tsmanagement von Asset Managern fest. Im Fokus stehen die neuen Vorgaben der EU-Richtlinie AIFMD II, die ab 16. April 2026 verpflichtend umzusetzen sind.

StÀrkung von WiderstandsfÀhigkeit und Anlegerschutz Mit den neuen Regelungen werden Asset Manager verpflichtet, mindestens zwei zusÀtzliche LiquiditÀtsmanagement-Instrumente (LMTs) auszuwÀhlen, zu kalibrieren und bei Bedarf zu aktivierentransparent zu dokumentieren. Ziel ist es, die WiderstandsfÀhigkeit von Fonds in Stresssituationen zu erhöhen und den Schutz der Anleger:innen zu stÀrken. Die FMA betont die Bedeutung klarer Aktivierungskriterien, umfassender Dokumentation und einer proaktiven Kommunikation mit Anleger:innen.

Praxisbeispiele und neue Instrumente Die Publikation illustriert anhand aktueller Praxisbeispiele die Relevanz eines flexiblen und vorausschauenden LiquiditĂ€tsmanagements. Neben etablierten Instrumenten wie Suspendierung und Side Pockets mĂŒssen kĂŒnftig quantitative weitere LMTs wie RĂŒcknahmebeschrĂ€nkungen und/oder Anti-Dilution Tools eingesetzt werden.

Transparenz und laufende ÜberprĂŒfung Die Wirksamkeit und Eignung der eingesetzten LMTs sind regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberprĂŒfen und bei Bedarf anzupassen. Ein effektiver Austausch mit Depotbanken sowie eine verstĂ€ndliche Information der Anleger:innen stehen im Zentrum der neuen Anforderungen.

EuropĂ€ische Harmonisierung und Good Practices Die neuen Vorgaben schaffen einen europaweit einheitlicheren Rahmen und erhöhen die Anforderungen an das LiquiditĂ€tsmanagement von Investmentfonds. Die FMA setzt klare Erwartungen an Asset Manager hinsichtlich Auswahl, Kalibrierung, Aktivierung und Kommunikation von LMTs undempfiehlt Anleger:innen, vor dem Kauf eines Fonds die gewĂ€hlten LMTs und deren Auswirkungen sorgfĂ€ltig zu prĂŒfen und grundsĂ€tzlich diversifiziert zu investieren.

Die vollstĂ€ndige Ausgabe "Reden wir ĂŒber Aufsicht: LiquiditĂ€tsmanagement fĂŒr Investmentfonds" steht ab sofort auf der Website der FMA zum Download bereit.

RĂŒckfragehinweis: Finanzmarktaufsicht (FMA) Boris Gröndahl Telefon: +43 676 8824 9995 E-Mail: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

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