Apple behebt mit iOS 26.3 Akku- und Netzprobleme
09.02.2026 - 14:10:12Apple startet diese Woche das Rettungs-Update iOS 26.3. Es soll die massiven Probleme mit Akkulaufzeit und Mobilfunk beheben, die seit der Vorgängerversion 26.2.1 für Frust sorgen. Experten rechnen mit einer Freigabe noch heute.
Was bei iOS 26.2.1 schief lief
Das Update Ende Januar sollte eigentlich neue AirTags unterstützen. Stattdessen löste es eine Welle von Nutzerbeschwerden aus. Die Hauptprobleme:
* Extremer Akkuverbrauch: Selbst im Standby-Modus entluden sich iPhones innerhalb weniger Stunden.
* Mobilfunk-Abbrüche: Vor allem bei Anbietern wie Telstra in Australien brachen 4G- und 5G-Verbindungen komplett ab. Betroffene konnten weder telefonieren noch mobile Daten nutzen.
* Weitere Störungen: Auch App-Abstürze und eine langsamere Kamera wurden gemeldet.
Apple musste für ältere Modelle Notfall-Updates bereitstellen. Besitzer aktueller iPhones der Serie 16 und 17 mussten auf die nun anstehende Lösung warten.
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Das bringt das neue Update
iOS 26.3 konzentriert sich laut den Release-Notes auf kritische Fehlerbehebungen. Die wichtigsten erwarteten Fixes:
* Stopp für den Akku-Drain: Das Update soll fehlerhafte Hintergrundprozesse und „hängende“ Systemdienste reparieren, die den Energieverbrauch in die Höhe trieben.
* Stabile Mobilfunkverbindung: Eine aktualisierte Modem-Firmware soll die Netzabbrüche beenden und die Wi-Fi-Stabilität auf Pro-Modellen wiederherstellen.
* Optimiertes „Liquid Glass“-Design: Die aufwändige, neue Benutzeroberfläche wird verfeinert, um Grafikfehler und Ruckler zu minimieren.
Zudem könnte das Update für EU-Nutzer weitere Anpassungen enthalten, die den Wechsel zu alternativen App-Stores erleichtern – eine Folge regulatorischer Vorgaben.
Wann kommt das Update?
Nach der Veröffentlichung eines Release Candidate am vergangenen Mittwoch steht der finalen Version nichts mehr im Weg. Marktbeobachter wie Mark Gurman von Bloomberg erwarten die Freigabe in dieser Woche, sehr wahrscheinlich am Montag oder Dienstag.
Nutzern mit Problemen wird eine zeitnahe Installation empfohlen. In den ersten Stunden kann es aufgrund hoher Serverlast zu langsameren Downloads kommen. Ein iCloud-Backup vor der Installation schützt vor Datenverlust.
Hintergrund: Die holprige „Liquid Glass“‑Ära
iOS 26 markiert einen Neuanfang. Apple passte die Versionsnummer an das Kalenderjahr an und führte die größte Design-Überarbeitung seit Jahren ein: „Liquid Glass“. Die optisch anspruchsvolle Oberfläche mit glasartigen Effekten wurde zwar gelobt, zeigt aber auch die technischen Tücken tiefgreifender Software-Änderungen.
Während iOS 26.3 nun die dringendsten Brände löschen soll, arbeitet Apple bereits am nächsten Schritt: Noch im Februar soll die Beta-Phase für iOS 26.4 starten. Dieses Update wird den Fokus wieder auf neue Funktionen legen, vor allem auf erweiterte KI-Fähigkeiten für Siri.


