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Apple M5 Pro und Max: Neue Chips kommen im MĂ€rz

01.02.2026 - 13:33:12

Apples nÀchste Profi-Chips M5 Pro und Max kommen bereits im MÀrz 2026 in MacBook Pro Modellen und nutzen eine neue, effiziente 3D-Verpackungstechnik von TSMC.

Apple bringt seine nächste High-End-Chipgeneration früher als gedacht auf den Markt. Die M5 Pro und M5 Max sollen bereits im März 2026 in neuen MacBook Pro Modellen debütieren und damit den Wettlauf um die effizienteste KI-Hardware anheizen.

Wettlauf um die Profi-Performance

Neue Informationen aus der Lieferkette verdichten den Zeitplan. Nachdem Beobachter die Einführung bisher nur für das erste Halbjahr 2026 erwarteten, deuten aktuelle Berichte nun auf einen konkreten März-Start hin. Apple will damit offenbar seine Führungsposition im professionellen Computing-Sektor ausbauen – in einem Markt, der durch den KI-Boom immer härter umkämpft ist.

Der Zeitpunkt folgt zwar Apples typischem Frühjahrs-Rhythmus für Hardware, kommt für einige Enthusiasten aber später als erhofft. Die Vorgänger M4 Pro und Max waren bereits Ende 2024 erschienen. Dass die Produktion nun dennoch planmäßig läuft, werten Insider als Zeichen für reibungslose Abläufe. Größere Verzögerungen, wie sie frühere Chip-Generationen plagten, scheinen diesmal auszubleiben.

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SoIC-Verpackung: Geheimwaffe gegen steigende Kosten

Das technisch entscheidende Detail ist die Fertigung. Die neuen Chips sollen erstmals TSMCs fortschrittliche System on Integrated Chip (SoIC) Verpackungstechnologie nutzen. Dieses 3D-Stapelverfahren ermöglicht eine dichtere und effizientere Integration der Komponenten.

Der Wechsel zu SoIC ist eine strategische Antwort auf massive Kostendruck. Denn die Preise für Hochleistungs-DRAM schießen durch den explodierenden Bedarf an KI-Infrastruktur in die Höhe. Durch die neue Verpackungstechnik kann Apple einen Teil dieser gestiegenen Speicherkosten auffangen. Gleichzeitig profitiert die Performance: Die bessere Wärmeableitung soll höhere Taktraten über längere Zeit ermöglichen – ohne dass die Chips drosseln müssen. Ein entscheidender Vorteil für die Zielgruppe aus Video-Editoren, 3D-Artists und Entwicklern.

Erwartete Hardware: Evolution statt Revolution

Die Träger der neuen Silizium-Generation werden voraussichtlich aktualisierte 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro Modelle sein. Wer auf ein optisches Redesign hofft, muss sich jedoch gedulden. Bei diesem Update im März handelt es sich laut Quellen um ein reines „Spec-Bump“ – die Performance steigt, das Gehäusedesign bleibt vorerst gleich.

Auch der renommierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman bestätigt den Zeitrahmen „erstes Halbjahr“. Seinen Informationen zufolge ist das größere Redesign mit OLED-Displays und möglichen Touch-Funktionen erst für Ende 2026 oder 2027 geplant.

Spekulationen gibt es zudem um eine Neuauflage des Mac Studio. Der Desktop-Arbeitsplatzrechner, der bei der M4-Generation in einigen Konfigurationen übergangen wurde, wäre ein idealer Kandidat für die thermischen Vorteile der neuen SoIC-Verpackung.

KI-Boom treibt Halbleiter-Industrie voran

Der Launch ist eng mit der Gesamtsituation der Halbleiterbranche verknüpft. Der KI-Hype belastet die Lieferketten für Hochleistungsspeicher und moderne Verpackungskapazitäten wie nie zuvor.

Analysten sehen Apples Vorstoß, SoIC-Kapazitäten bei TSMC zu sichern, als defensiven Zug zum Schutz seiner Margen. Während Konkurrenten um die Integration von KI-Fähigkeiten direkt auf dem Gerät rennen, wird die Effizienz der M5-Architektur genau unter die Lupe genommen werden. Erste Benchmarks oder geleakte Specs liegen zwar noch nicht vor. Doch der Fokus auf „kosteneffiziente Verpackung“ zeigt: Apple ist sich der wirtschaftlichen Gegenwinde im Premium-Hardware-Markt 2026 sehr bewusst.

Und was kommt danach? Schon bald der M6?

Während der Fokus auf dem M5 liegt, mehren sich bereits Gerüchte über die nächste Generation. Berichte vom Ende Januar deuten an, dass der Sprung von M5 auf M6 schneller kommen könnte als üblich – ähnlich dem raschen Übergang zwischen M3 und M4.

Einige Roadmaps legen nahe, dass Apple die M6-Familie bereits Ende 2026 einführen könnte, womöglich parallel zum von Gurman erwähnten großen MacBook Pro-Redesign. Das würde ein hektisches Innovationstempo bedeuten und den M5 Pro und Max eine kürzere Flaggschiff-Phase bescheren. Für professionelle Anwender, die jetzt aufrüsten wollen, heißt es jedoch erst einmal: Kalender für März markieren. Der nächste Leistungssprung im Apple Silicon scheint nur noch Wochen entfernt.

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