Apple Mac mini M4 stürzt unter 600-Euro-Marke
24.01.2026 - 16:30:12Der Apple Mac mini M4 erreicht dieses Wochenende einen historischen Tiefstpreis in Deutschland und fällt erstmals seit seinem Release Ende 2024 unter die magische 600-Euro-Schwelle. Der aggressive Preiskampf fällt in eine heikle Phase für den deutschen Hardware-Markt, der mit explodierenden Komponentenkosten kämpft.
Ab sofort ist das Basismodell des Mac mini M4 mit M4-Chip, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD auf Vergleichsportalen wie Geizhals für rund 589 Euro gelistet. Das ist ein starker Absturz vom Einführungspreis von 699 Euro im November 2024. Auch die Elektroriesen MediaMarkt und Saturn ziehen mit und offerieren das Gerät für 599 Euro. Diese koordinierte Aktion bedeutet einen Preisnachlass von etwa 15 Prozent und markiert den niedrigsten je verzeichneten Preis für ein neues Gerät auf dem deutschen Markt.
Für Apple-Hardware, die normalerweise länger ihren Wert hält als Windows-PCs, ist diese Preisanpassung ungewöhnlich aggressiv. Marktbeobachter deuten sie als klaren Hinweis auf Lagerräumung. Der Produktzyklus des über 14 Monate alten Geräts reift – und das Timing könnte kaum besser sein.
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Ein „sicherer Hafen“ in der RAM-Preiskrise?
Der Rabatt fällt genau in eine Phase extremer Turbulenzen im PC-Komponentenmarkt. Seit Juli 2025 haben sich die Preise für separate DDR5-RAM-Module laut einem TechRadar-Bericht vom 19. Januar etwa vervierfacht. Schuld sind Lieferengpässe und Währungsschwankungen. Der Selbstbau eines PCs ist für Verbraucher dadurch Anfang 2026 erheblich teurer geworden.
Der Mac mini M4 umgeht dieses Problem elegant. Seine „Unified Memory“-Architektur, bei der der Speicher fest auf dem Chip verlötet ist, schützt ihn vor den aktuellen Preissprüngen. Die Herstellungskosten waren durch langfristige Lieferverträge früh gesichert. Das schafft ein einzigartiges Preis-Leistungs-Verhältnis: Während DIY-Bauer für 16 GB schnellen Speicher tief in die Tasche greifen müssen, bietet Apple genau das in einem kompakten Desktop zum Sonderpreis – und das noch dazu verbilligt.
Kommt bald der Mac mini M5?
Der Preisverfall nährt Spekulationen über den Nachfolger. Der M5-Chip ist bereits in anderen Geräten wie dem iPad Pro im Einsatz. Es gilt als wahrscheinlich, dass Apple noch im Frühjahr 2026 einen „M5 Mac mini“ vorstellen könnte. Händler reduzieren traditionell die alten Bestände, bevor neue Modelle die Regale füllen.
Für Nutzer, die nicht die allerneueste Technik brauchen, bleibt der M4-Chip jedoch eine äußerst leistungsfähige Basis. Der Leistungssprung zum M5 dürfte für die alltägliche Desktop-Arbeit eher marginal ausfallen. Der aktuelle Preis macht das Gerät zur echten Alternative.
So sieht die Lage bei den Händlern aus
Die Angebote überschlagen sich dieses Wochenende:
* Preisvergleiche: Die günstigste Einstiegsposition liegt bei 589 Euro bei kleineren Online-Händlern.
* Elektromärkte: MediaMarkt und Saturn einigen sich auf einen Einheitspreis von 599 Euro für das Basismodell.
* Verfügbarkeit: Die Lieferzeiten sind mit 1-3 Werktagen stabil, ganz anders als bei der chaotischen Markteinführung 2024.
Der große Rabatt gilt primär für die Basis-Konfiguration. Modelle mit mehr Speicher oder dem M4 Pro Chip sind nur moderat reduziert.
Fazit: Jetzt zuschlagen oder warten?
Für deutsche Verbraucher stellt sich die Frage: Sofortbedarf oder Zukunftssicherung? Ein M5-Nachfolger kommt sicher, doch der Zeitpunkt ist ungewiss. Die aktuelle RAM-Preiskrise und der historische Tiefstpreis machen den M4 Mac mini zu einer außergewöhnlich attraktiven Option für alle, die jetzt einen leistungsstarken Desktop brauchen. Während die Komponentenpreise für Eigenbauten weiter steigen, bietet dieses integrierte System einen festen Preis – ein seltener Schutz vor der Inflation im Tech-Sektor.
Hinweis: Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. Alle Preisangaben wurden über Geizhals und Händler-Websites zum 24. Januar 2026 verifiziert.
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