Apple, Diebstahlschutz

Apple macht Diebstahlschutz fĂŒr alle iPhones zum Standard

Veröffentlicht am: 26.02.2026 um 05:40 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple aktiviert automatisch erweiterten Schutz gegen IdentitĂ€tsdiebstahl. Die neue Standardfunktion erschwert Kriminellen den Zugriff nach GerĂ€tediebstahl durch biometrische HĂŒrden.

Apple macht Diebstahlschutz fĂŒr alle iPhones zum Standard Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de
Apple macht Diebstahlschutz fĂŒr alle iPhones zum Standard Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Apple schaltet den erweiterten „Schutz fĂŒr gestohlene GerĂ€te“ fĂŒr Millionen iPhones automatisch an. Die Funktion wird mit dem kommenden iOS-Update zur Standardeinstellung und soll Nutzer vor raffinierter KriminalitĂ€t schĂŒtzen. Bisher mussten Besitzer den Schutz selbst aktivieren – das taten viele nicht.

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Kampf gegen das „Shoulder Surfing“

Die Neuerung zielt auf eine spezielle Diebstahlmethode ab: Beim „Shoulder Surfing“ spĂ€hen TĂ€ter in Bars oder U-Bahnen den Entsperrcode aus, bevor sie das iPhone stehlen. Mit diesem Code konnten sie bisher das Apple-ID-Passwort Ă€ndern, auf Banking-Apps zugreifen und die Ortung deaktivieren.

Der erweiterte Schutz unterbindet das mit zwei HĂŒrden, sobald das GerĂ€t an einem unbekannten Ort ist. FĂŒr sensible Aktionen wie den Zugriff auf Passwörter ist dann zwingend Face ID oder Touch ID nötig. Das alleinige Eintippen des Codes reicht nicht mehr.

Eine Stunde Zeit fĂŒr den Besitzer

Noch kritischere Änderungen werden mit einer Sicherheitsverzögerung versehen. Wer etwa sein Apple-ID-Passwort zurĂŒcksetzen will, muss nach der biometrischen Authentifizierung eine Stunde warten. Erst eine zweite BestĂ€tigung gibt die Aktion frei.

Dieses Zeitfenster soll dem rechtmĂ€ĂŸigen Besitzer die Chance geben, den Diebstahl zu bemerken. Er kann das GerĂ€t dann als verloren melden und sein Konto sichern, bevor die Diebe Zugriff erhalten.

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Alltag bleibt ungestört – fĂŒr die meisten

Im Alltag bleibt alles beim Alten. An vertrauten Orten wie Zuhause oder im BĂŒro funktioniert das iPhone weiterhin ganz normal mit dem Code. Die strengen Regeln greifen nur an unbekannten Orten. Wer möchte, kann sie aber auch dauerhaft aktivieren.

Mit dem Update auf iOS 26.4 im FrĂŒhjahr ist der Schutz fĂŒr alle Nutzer automatisch aktiv. Wer ihn ausschalten will, muss dies manuell in den Einstellungen tun – und dabei selbst die Sicherheitsverzögerung ĂŒberwinden.

WettrĂŒsten um die digitale IdentitĂ€t

Die Entscheidung ist Apples bisher deutlichste Antwort auf den digitalen IdentitĂ€tsdiebstahl. Kriminelle zielen lĂ€ngst nicht mehr nur auf das teure GerĂ€t, sondern auf den gesamten mit der Apple-ID verknĂŒpften digitalen Fußabdruck.

Sicherheitsexperten begrĂŒĂŸen den Schritt hin zu „Secure-by-Default“. Die automatische Aktivierung schĂŒtzt nun auch jene Nutzer, die sich nicht intensiv mit Sicherheitseinstellungen beschĂ€ftigen. FĂŒr einen umfassenden Schutz bleibt die wichtigste Regel: das Betriebssystem immer aktuell halten.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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