Apple plant OLED-Offensive für iPad und Mac
23.01.2026 - 01:51:12Apple stellt seine Produktdisplays auf Jahre um: Ab 2026 sollen iPad mini und MacBook Pro als erste Geräte mit der hochwertigen OLED-Technologie ausgestattet werden. Ein strategischer Schwenk, der die Vorteile der Bildschirmtechnologie aus dem iPhone für Millionen Nutzer zugänglich macht.
Der kompakte iPad mini soll noch 2026 als erstes Nicht‑Pro‑Tablet ein OLED‑Display erhalten. Das wäre das größte Display‑Upgrade des Geräts seit Jahren. Die Technologie verspricht lebendigere Farben, tiefere Schwarztöne und eine verbesserte Energieeffizienz. Der Schritt folgt auf die Einführung von OLED im iPad Pro 2024 und könnte die Attraktivität des Mini für Medienkonsum und kreative Arbeiten deutlich steigern. Der nächste große Relaunch des Geräts wird für die zweite Hälfte 2026 erwartet – genau zum passenden Zeitpunkt für den Technologiewechsel.
iMac muss sich bis 2028 gedulden
Auch der beliebte All-in-One-Desktop iMac steht auf der Liste für ein OLED-Upgrade. Allerdings wird es hier länger dauern: Eine 24-Zoll-Version mit der neuen Display-Technologie wird frühestens zwischen 2027 und 2028 erwartet. Die Entwicklung größerer OLED-Panels in hoher Qualität und zu wirtschaftlichen Kosten ist komplexer. Für kreative Profis und Heimanwender wäre der Wechsel dennoch ein gewaltiger visueller Sprung nach vorne. Zuvor soll voraussichtlich Ende 2026 oder 2027 das MacBook Pro mit OLED ausgestattet werden.
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Strategie: Vom Profi- zum Massenprodukt
Hinter dem mehrjährigen Rollout steckt eine klare Strategie. Apple priorisiert zunächst Geräte mit höherer Marge und professioneller Zielgruppe, bevor die Technologie in Mainstream‑Modelle wie das MacBook Air einzieht. Dieses soll laut Roadmap erst um 2028 folgen. Der gestaffelte Ansatz gibt Apple und seinen Zulieferern, darunter der Schlüssellieferant Samsung Display, Zeit, die Fertigungsprozesse zu optimieren und die Lieferketten zu skalieren.
Die Vorteile von OLED gegenüber aktuellen LCD- oder Mini-LED-Displays sind erheblich. Jeder Pixel kann einzeln angesteuert und komplett abgeschaltet werden. Das resultiert in einem nahezu unendlichen Kontrastverhältnis, satteren Farben und schnelleren Reaktionszeiten. Zudem sind dünnere Gerätedesigns und ein geringerer Energieverbrauch möglich.
Einheitliches Premium-Erlebnis als Ziel
Die langfristige Roadmap zielt auf eine Zukunft ab, in der ein konsistent hochwertiges visuelles Erlebnis zum Standard im gesamten Apple-Ökosystem wird. Nach dem Start mit iPad mini und MacBook Pro 2026 sollen 2027 das iPad Air und schließlich iMac und MacBook Air folgen. Für Verbraucher bedeutet das: Die lebendige Bildqualität, die bisher den Top-Geräten vorbehalten war, wird in den kommenden Jahren zum Markenzeichen – vom kompaktesten Tablet bis zum Flaggschiff-Desktop.


