Arbeitsministerin Bas plant BeschÀftigtendatengesetz wegen KI-Boom
19.03.2026 - 15:52:13 | dpa.de"Wir brauchen ein BeschĂ€ftigungsdatengesetz", erklĂ€rte die SPD-Politikerin in Berlin. "Denn wir wollen beides zusammenbringen, Rechtssicherheit und Innovationen." Auch wegen der in einigen Punkten unklaren Rechtslage hĂ€tten kleinere Unternehmen oft noch BerĂŒhrungsĂ€ngste zur KI und fĂŒrchteten BuĂgelder, etwa beim Datenschutz.
Die Ministerin Ă€uĂerte sich aus Anlass eines Kongresses des Branchenverbands Bitkom. In ihrem vorab verbreiteten Redetext nannte sie auch ein praxisrelevantes Beispiel: die Ortung etwa von Speditionslastwagen. "Richtig eingesetzt kann sie die ProduktivitĂ€t steigern", erlĂ€uterte sie. "Im Gesetz steht aber bislang nirgends, ob und wann sie zulĂ€ssig ist." BeschĂ€ftigte sorgten sich ihrerseits vor Ăberwachungsdruck und pausenloser Leistungskontrolle.
KĂŒnstliche Intelligenz sei schon heute aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken, betonte Bas. Mehr als 60 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzten diese Technologie. "Bis Ende des Jahrzehnts wird es keinen Job mehr ohne KI-Bezug geben." Nötig seien jetzt eine kluge Regulierung, Mitbestimmung und Weiterbildung der BeschĂ€ftigten sowie auslĂ€ndische Expertise durch FachkrĂ€fte-Zuwanderung, erklĂ€rte die Ministerin.
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