Arbonia, Aktie

Arbonia Aktie: Zukauf-Serie fix!

20.04.2026 - 10:33:54 | boerse-global.de

Arbonia schließt Verkauf der Klimasparte ab und fokussiert sich auf Türen. Trotz Umsatzwachstum führt die Integration der Zukäufe zu einem Nettoverlust im Jahr 2025.

Arbonia Aktie: Zukauf-Serie fix! - Foto: über boerse-global.de
Arbonia Aktie: Zukauf-Serie fix! - Foto: über boerse-global.de

Arbonia lässt die alte Struktur hinter sich. Der Verkauf der Klimasparte ist vollzogen, die Neuausrichtung auf das europäische Türengeschäft läuft auf Hochtouren. Nun muss das Unternehmen beweisen, dass die Strategie auch in einem schwachen Bauumfeld trägt.

Expansion in der Nische

Arbonia hat sich in kurzer Zeit neu erfunden. Nach dem Verkauf der Klimasparte im Februar 2025 liegt die Konzentration vollständig auf Holz- und Glastüren. Um die Marktführerschaft in Europa zu zementieren, kaufte der Konzern zuletzt massiv zu.

Dazu zählen Übernahmen wie der portugiesische Marktführer Cicomol oder der deutsche Spezialist Rüthener Zargenbau. Diese Zukäufe ergänzen die bereits 2024 erworbenen Firmen Dimoldura und Lignis. Das Ziel ist eine lückenlose Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Vertrieb in den Kernmärkten.

Wachstum erkauft mit Verlusten

Die Bilanz für 2025 zeigt die Kosten dieser Transformation. Der Umsatz kletterte um 12,3 Prozent auf 624,5 Millionen Franken. Das bereinigte EBITDA stieg parallel dazu um 15 Prozent an.

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Das operative Ergebnis erreichte damit 57,3 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb jedoch ein Nettoverlust von knapp zehn Millionen Franken stehen. Die Integration der neuen Töchter und der Konzernumbau belasten das Ergebnis kurzfristig stärker als von manchem Marktbeobachter erhofft.

Das Marktumfeld für Bauzulieferer bleibt derweil anspruchsvoll. Die Neubautätigkeit in Europa ist weiterhin gedämpft, was das organische Wachstum erschwert. Arbonia setzt daher verstärkt auf das stabilere Renovationsgeschäft, um die Abhängigkeit von neuen Großprojekten zu verringern.

Wachwechsel im April

Im April steht bei der Generalversammlung eine entscheidende Personalie an. Nach elf Jahren an der Spitze tritt Alexander von Witzleben nicht mehr zur Wahl an. Sein designierter Nachfolger Christoph Ganz soll die Profitabilität im neuen Kerngeschäft nun nachhaltig steigern.

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Für das Geschäftsjahr 2026 plant das Management ein Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Das bereinigte EBITDA soll dabei um bis zu 20 Prozent zulegen. Die Bestätigung der Mittelfristziele bis 2029 signalisiert, dass der Vorstand trotz der aktuellen Verluste fest an die neue Struktur glaubt.

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