DAVOS, Argentiniens

DAVOS: Argentiniens PrÀsident Milei kritisiert Eingriffe in freien Markt

21.01.2026 - 18:09:42

Argentiniens ultraliberaler PrĂ€sident Javier Milei hat beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ein PlĂ€doyer fĂŒr einen weitgehend unregulierten Kapitalismus gehalten.

"Der Kapitalismus ist nicht nur produktiv, sondern das einzige gerechte Wirtschaftssystem", sagte er. "Jeder Eingriff in den Markt ist eine Verletzung des Rechts auf Eigentum und damit ungerecht."

Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige UniversitĂ€tsdozent zitierte in seiner Rede im Stile einer Vorlesung liberale Ökonomen wie Murray Rothbard, JesĂșs Huerta de Soto und Hans-Hermann Hoppe und kritisierte jeglichen Versuch, den freien Markt einzuhegen. "Regulation tötet Wachstum", sagte er.

Milei hat der zweitgrĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft SĂŒdamerikas ein radikales Sparprogramm verordnet. Er senkte Subventionen auf Gas, ElektrizitĂ€t und den öffentlichen Nahverkehr, entließ Tausende Staatsbedienstete und legte öffentliche Bauvorhaben auf Eis. Dadurch gelang es ihm, den Staatshaushalt auszugleichen und die Inflation deutlich zu senken.

@ dpa.de