Arkema-Aktie (FR0010313833): Französischer Chemiekonzern mit Fokus auf SpezialitÀten
13.05.2026 - 21:49:31 | ad-hoc-news.deArkema S.A. meldete fĂŒr das erste Quartal 2026 einen UmsatzrĂŒckgang von 2,1 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der EBITDA sank um 8 Prozent auf 320 Millionen Euro, wie das Unternehmen in seiner Pressemitteilung am 25.04.2026 mitteilte. Die Aktie notierte am 13.05.2026 auf Xetra bei rund 92,50 Euro, nach einem RĂŒckgang von 0,5 Prozent, laut boerse.de Stand 13.05.2026.
Stand: 13.05.2026
Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.
Auf einen Blick
- Name: Arkema S.A.
- Sektor/Branche: Chemie / Spezialchemikalien
- Sitz/Land: Colombes / Frankreich
- KernmÀrkte: Europa, Nordamerika, Asien
- Wichtige Umsatztreiber: Adhesive Solutions, Advanced Materials
- Heimatbörse/Handelsplatz: Euronext Paris (AKE)
- HandelswÀhrung: Euro
Arkema: KerngeschÀftsmodell
Arkema S.A. ist ein fĂŒhrender französischer Hersteller von Spezialchemikalien mit drei Hauptsegmenten: Adhesive Solutions, Advanced Materials und Intermediates. Das Unternehmen entstand 2004 aus der Aufspaltung von Total und hat sich seitdem auf hochinnovative Produkte spezialisiert. Im Jahr 2025 erzielte Arkema einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro, wobei SpezialitĂ€ten ĂŒber 80 Prozent des GeschĂ€fts ausmachen, wie der Jahresbericht 2025 auf der IR-Seite angibt.
Das KerngeschĂ€ftsmodell basiert auf Forschung und Entwicklung mit jĂ€hrlichen Investitionen von rund 250 Millionen Euro. Arkema betreibt 55 ProduktionsstĂ€tten weltweit und beschĂ€ftigt etwa 21.000 Mitarbeiter. FĂŒr deutsche Anleger ist die starke PrĂ€senz in Deutschland relevant, mit Werken in Köln und Oberhausen, die rund 10 Prozent des europĂ€ischen Umsatzes generieren.
Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Arkema
Das Segment Adhesive Solutions trug im Q1 2026 28 Prozent zum Umsatz bei und profitierte von Nachfrage nach Klebstoffen in der Automobilindustrie. Advanced Materials, mit Produkten wie technischen Polymeren, wuchs um 1 Prozent und deckt Anwendungen in Luft- und Raumfahrt ab. Intermediates, das Basischemie-GeschÀft, litt unter Preisdruck und machte 35 Prozent aus, berichtete Arkema am 25.04.2026.
SchlĂŒsselprodukte umfassen Acrylate, Fluorpolymere und Additivlösungen fĂŒr Beschichtungen. Der Fokus auf Nachhaltigkeit treibt Umsatz: Bis 2026 plant Arkema 50 Prozent der Produkte als bio-basiert oder zirkulĂ€r, gemÀà der ESG-Strategie von 2023.
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Zur offiziellen WebsiteBranchentrends und Wettbewerbsposition
Die Spezialchemiebranche wĂ€chst durch Elektrifizierung und Nachhaltigkeit. Arkema positioniert sich stark gegen Wettbewerber wie Solvay und BASF durch Patente in Batteriematerialien. Laut Statista-Bericht vom 15.03.2026 wĂ€chst der Markt fĂŒr Spezialpolymere bis 2030 um 5 Prozent jĂ€hrlich.
Warum Arkema fĂŒr deutsche Anleger relevant ist
Arkema ist an Xetra und Tradegate handelbar, was LiquiditĂ€t fĂŒr Privatanleger bietet. Das Unternehmen beliefert deutsche Automobilzulieferer wie Continental und erzielt 15 Prozent Umsatz in Deutschland. Als MDAX-nah durch Marktkapitalisierung von rund 7 Milliarden Euro ist es fĂŒr DAX-orientierte Portfolios interessant.
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Fazit
Arkema zeigt trotz Q1-RĂŒckgĂ€ngen StabilitĂ€t in Spezialsegmenten und investiert stark in Innovation. Die Guidance fĂŒr 2026 sieht stabiles EBITDA bei 1,3 Milliarden Euro. FĂŒr deutsche Anleger bietet die Xetra-Notierung und der DACH-Fokus Zugang zu einem globalen Chemieplayer. Die Entwicklung der Nachfrage in Automobil und Renewables bleibt entscheidend.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.
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