Aroundtown, Aktienrückkauf

Aroundtown startet Aktienrückkauf für 250 Millionen Euro

28.01.2026 - 21:21:12

Der Gewerbeimmobilienkonzern Aroundtown SA kauft eigene Aktien zurück. Das Programm hat ein Volumen von bis zu 250 Millionen Euro und läuft bis Ende 2026. Die Ankündigung ließ den Kurs der MDAX-Gesellschaft um rund sechs Prozent steigen.

Das Management begründet den Schritt mit einer als zu niedrig empfundenen Bewertung. Aroundtown verweist auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025, eine robuste operative Entwicklung und niedrigere Finanzierungskosten. Die Diskrepanz zwischen Börsenkurs und fundamentalem Wert will das Unternehmen nun für sich nutzen.

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Die Mittel für den Rückkauf stammen aus zuvor realisierten Immobilienverkäufen. Das Programm startete diese Woche.

Bis zu neun Prozent aller Aktien könnten verschwinden

Konkret sind Rückkäufe von bis zu 120 Millionen eigenen Aktien geplant. Auf dem aktuellen Kursniveau entspräche das etwa neun Prozent aller ausstehenden Anteile. Eine solche Verknappung des Angebots kann den Kurs pro Aktie stützen.

Rechtlich abgesichert ist der Schritt durch einen Hauptversammlungsbeschluss vom Juni 2024. Die Abwicklung erfolgt über die Börse und unter Einhaltung der Marktregeln.

Warum reagieren Märkte positiv auf Rückkäufe?

Für Anleger gelten solche Programme als Vertrauensbeweis des Managements. Sie signalisieren:
* Die eigenen Aktien werden als unterbewertet angesehen.
* Das Unternehmen verfügt über ausreichend Liquidität.
* Die Rendite der eigenen Aktie wird höher eingeschätzt als alternative Investitionen.

Zudem steigt durch die Reduzierung der Aktienanzahl automatisch der Gewinn pro Anteilsschein – ein direkter Vorteil für die verbleibenden Aktionäre.

Ein selbstbewusstes Zeichen für den ganzen Sektor

Aroundtown setzt in einer schwierigen Phase für Gewerbeimmobilien ein klares Zeichen. Die Branche kämpft europaweit mit den Folgen gestiegener Zinsen und sinkender Bewertungen.

Indem der Konzern Kapital an Aktionäre zurückgibt, statt es zu horten, zeigt er operative Stärke. Der Fokus liegt weiterhin auf Gewerbe- und Wohnimmobilien in Deutschland und den Niederlanden. Ob der Schritt langfristig trägt, hängt jedoch maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Zinsen und der Konjunktur ab.

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