Aktien Asien: Chinesische Börsen legen weiter zu
30.09.2025 - 09:01:07Bei geringen VerÀnderungen prÀsentierten sich die MÀrkte verhalten.
Aus China gab es neue Wirtschaftsdaten. Die schlechte Stimmung in der Industrie hielt danach den sechsten Monat in Folge an. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking lag der dafĂŒr ausschlaggebende Einkaufsmanagerindex (PMI) fĂŒr das produzierende Gewerbe im September bei 49,8 Punkten. Zwar stieg der fĂŒr Volkswirte zur EinschĂ€tzung der Konjunkturentwicklung wichtige FrĂŒhindikator um 0,4 Punkte gegenĂŒber August und damit etwas stĂ€rker als erwartet. Er lag aber weiter unter der Marke von 50 Punkten, ab der man von einer Ausweitung der AktivitĂ€t in den Betrieben ausgeht.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen trotzdem von widersprĂŒchlichen Signalen. Sie verwiesen dazu auf separate Daten, die zeigen, dass sich in China die Stimmung unter kleineren und mittleren Industriebetrieben ĂŒberraschend weiter aufgehellt hat. Der von der Ratingagentur RatingDog veröffentlichte Einkaufsmanagerindex (PMI) legte im September um 0,7 Punkte auf 51,2 ZĂ€hler zu. Volkswirte hatten mit einem RĂŒckgang auf 50,2 Punkte gerechnet. Der Wert liegt damit deutlich ĂŒber der Expansionsschwelle von 50 Punkten, was auf ein Anziehen der wirtschaftlichen AktivitĂ€ten in diesem Sektor hindeutet.
In der chinesischen Sonderverwaltungszone lag der Hang Seng HK0000004322 zuletzt mit 0,44 Prozent im Plus bei 26.734,96 ZĂ€hlern, wĂ€hrend der CSI 300 CNM0000001Y0 mit ausgewĂ€hlten chinesischen Festlandwerten um 0,56 Prozent auf 4.645,84 Punkte stieg. Chinesische Aktien steuern damit auf die beste Monatsentwicklung seit 2018 zu. Derzeit treiben Faktoren wie KĂŒnstliche Intelligenz und Hoffnungen auf staatliche MaĂnahmen zur StĂŒtzung der Wirtschaft die Kurse.
SchwĂ€cher war die Entwicklung in Australien. Der australische S&P/ASX 200 XC0006013624 sank um 0,16 Prozent auf 8.848.80 Punkte. Die Notenbank hatte die Zinsen unverĂ€ndert gelassen und damit den Erwartungen entsprochen. Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen allerdings von leichten Signalen hin zu einer strikteren Geldpolitik, da die WĂ€hrungshĂŒter inflationĂ€re Risiken betont hĂ€tten.
Japanische Aktien schwÀchelten ebenfalls. Der japanische Leitindex Nikkei-225 XC0009692440 JP9010C00002 sank um 0,2 Prozent auf 44.932,63 Punkte.

