Aktien, Asien

Aktien Asien: ZurĂŒckhaltendes GeschĂ€ft - chinesische Börsen geschlossen

01.10.2025 - 09:08:32

Asiens wichtigste AktienmÀrkte haben am Mittwoch ihre vorsichtige Entwicklung ohne klare Tendenz fortgesetzt.

In China fand wegen des Beginns der Goldenen Woche kein Handel statt. Auch in den kommenden Tagen bleiben die chinesischen Börsen geschlossen, was den Handel in Fernost dĂ€mpfen dĂŒrfte.

FĂŒr ZurĂŒckhaltung sorgte zudem der sogenannten Shutdown in den USA. "Die wirtschaftlichen Folgen des Behördenstillstands sind bei zeitlich begrenzter Dauer gering", stellte Volkwirt Thomas Gitzel von der VP Bank fest. "Allerdings könnten dieses Mal die wirtschaftlichen Folgen grĂ¶ĂŸer sein." US-PrĂ€sident Donald Trump habe damit gedroht, den Shutdown nutzen zu wollen, um die Mitarbeiterzahl in den Verwaltungen dauerhaft zu reduzieren. Es bestehe auch die Gefahr, dass der Stillstand aufgrund der verhĂ€rteten Fronten zwischen Republikanern und Demokraten lĂ€nger dauern könnte.

Außerdem dĂ€mpften die anstehenden US-Konjunkturdaten am Nachmittag das Handelsgeschehen. Neben dem ISM Einkaufsmanagerindex zum Verarbeitenden Gewerbe stehen die vom privaten Arbeitsmarktdienstleister ADP erhobenen Arbeitsmarktdaten fĂŒr September an. "Diese werfen ĂŒblicherweise ein Schlaglicht auf die regelmĂ€ĂŸig zwei Tage spĂ€ter anstehenden staatlich erhobenen offiziellen US-Arbeitsmarktdaten", hieß es von der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg. Angesichts des Shutdowns dĂŒrfte die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts zunĂ€chst jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Japanische Aktien schwÀchelten. Der japanische Leitindex Nikkei-225 XC0009692440 JP9010C00002 sank um 0,85 Prozent auf 44.550,85 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Sorgen vor steigenden Zinsen.

Der australische S&P/ASX 200 XC0006013624 endete nach den Vortagesabgaben kaum verÀndert. Die Aussagen der Notenbank bremsten weiter. Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank verwies darauf, dass die Marktteilnehmer zuvor antizipierte Zinssenkungen teilweise ausgepreist hÀtten. "Die nÀchste Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte erwarten sie nun nicht vor MÀrz 2026", so Stephan.

@ dpa.de