ASUS setzt mit flüssiggekühlter KI-Infrastruktur neue Maßstäbe
17.03.2026 - 02:21:31 | boerse-global.deASUS stellt auf der GTC 2026 eine vollständig flüssiggekühlte KI-Infrastruktur vor – von riesigen Rechenzentren bis zum Desktop. Das Ziel: Die wachsenden Energie- und Kühlprobleme der KI-Ära lösen.
Un dem Motto „Trusted AI, Total Flexibility“ präsentiert der taiwanesische Technologiekonzern ein umfassendes Portfolio. Es soll Unternehmen und Cloud-Anbieter in die Lage versetzen, leistungsstarke KI-Cluster mit deutlich reduzierten Gesamtkosten und besserer Energieeffizienz zu bauen. Der Schlüssel dazu ist der konsequente Abschied von reiner Luftkühlung.
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Das Herzstück: Der vollständig flüssiggekühlte KI-POD
Im Mittelpunkt steht der ASUS AI POD, ein rack-basiertes Kraftpaket auf Basis der neuen NVIDIA Vera Rubin NVL72-Plattform. Das System ist für die anspruchsvollsten KI-Workloads wie das Training von Billionen-Parameter-Modellen ausgelegt. ASUS verspricht bis zu zehnmal höhere Leistung pro Watt im Vergleich zu Vorgängergenerationen.
Diese Entwicklung markiert eine bedeutende Wende in der Branche. Herkömmliche Luftkühlung stößt bei der Abwärme moderner KI-Beschleuniger zunehmend an Grenzen. ASUS geht daher strategische Partnerschaften mit Infrastrukturspezialisten wie Vertiv und Schneider Electric ein, um ganzheitliche Kühl- und Stromlösungen anzubieten.
Flexibilität für den Übergang: Vom Hybrid bis zum Desktop
Nicht jedes Rechenzentrum kann sofort auf Vollumstellung setzen. Daher bietet ASUS auch hybride Modelle an. Die neuen Server auf Basis der NVIDIA HGX Rubin NVL8-Systeme sind wahlweise vollständig flüssiggekühlt oder in einer Hybridvariante erhältlich. Letztere kühlt die NVIDIA-GPUs direkt mit Flüssigkeit, während die Intel-Xeon-6-Prozessoren luftgekühlt bleiben – ein kosteneffizienter Einstieg in die neue Technologie.
Das Ökosystem reicht aber bis an den Entwicklerarbeitsplatz. Mit dem ExpertCenter Pro ET900N G3 stellt ASUS einen leistungsstarken Desktop-Supercomputer vor, der auf der NVIDIA Grace Blackwell Ultra Plattform basiert. Er soll die anfängliche Entwicklung und das Training großer Modelle direkt am Schreibtisch ermöglichen.
Eine weitere Kooperation mit Hugging Face zielt darauf ab, die physische KI und Robotik zugänglicher zu machen. Die Kombination aus einem leistungsstarken ASUS-Desktop-PC und einem Open-Source-Tischroboter soll Entwicklern helfen, embodied AI ohne Cloud-Abhängigkeit zu erforschen.
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Nachhaltigkeit als Kernversprechen
Die wachsende Komplexität von KI-Modellen rückt deren ökologischen Fußabdruck immer stärker in den Fokus. Flüssigkühlung ist hier von Natur aus effizienter, da sie den Energieaufwand für die Klimatisierung von Rechenzentren drastisch senkt.
ASUS integriert Nachhaltigkeit auf Hardware- und Software-Ebene. Das Thermal Radar 2.0-System in den Servern nutzt Sensoren, um Lüftergeschwindigkeiten intelligent zu steuern und deren Stromverbrauch um über ein Drittel zu reduzieren. Die Management-Software ASUS Control Center (ACC) Data Center Edition ermöglicht es Unternehmen zudem, ihre CO?-Emissionen automatisiert zu tracken und ESG-Ziele zu verfolgen.
Die Wirksamkeit dieser Ansätze belegt eine frühere Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Hochleistungsrechenzentrum NCHC. Dort erreichte ein von ASUS bereitgestellter, flüssiggekühlter KI-Supercomputer einen herausragenden PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von nur 1,18.
Ausblick: Flüssigkühlung wird zum Standard
Die Ankündigungen von ASUS auf der GTC 2026 sind ein deutlicher Schritt in eine Zukunft, in der Flüssigkühlung für Hochleistungs-KI-Infrastruktur zum Standard wird. Mit Plattformen wie NVIDIA Vera Rubin, die die Rechenleistung weiter vorantreiben, werden fortschrittliche Kühllösungen nicht nur vorteilhaft, sondern notwendig sein.
Indem ASUS ein Portfolio aus flüssig-, hybrid- und luftgekühlten Systemen anbietet, spricht es einen Markt im Wandel an. Die strategischen Allianzen untermauern die Fähigkeit, komplette Lösungen zu liefern. Der weltweite KI-Boom treibt die Nachfrage nach leistungsstarker, skalierbarer und nachhaltiger Infrastruktur weiter an – und ASUS positioniert sich mit diesen Angeboten mitten in diesem Trend.
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