Iran, Internet-Blackout

Iran bleibt im Internet-Blackout

28.03.2026 - 15:25:59 | dpa.de

Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar.

Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine "digitale Dunkelheit" gestĂŒrzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hĂ€tten. Damit werde das Recht der Iraner auf Kommunikation und Information verletzt.

Es handelt sich um die bislang lÀngste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschrÀnkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt. Dagegen nutzt ein kleiner Teil des MilitÀr- und Machtapparats das Internet weiter ohne EinschrÀnkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

Als Folge der Sperre ist der Onlinehandel nahezu vollstÀndig zusammengebrochen. Hunderttausende Unternehmen sind betroffen. Viele HÀndler sind auf soziale Netzwerke wie Instagram angewiesen, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben.

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