WDH, Brose

WDH: Brose will 950 Stellen in der Administration abbauen

14.10.2024 - 16:05:29 | dpa.de

(ausgefallener Firmenname Brose im 1. Satz ergÀnzt)COBURG - Der frÀnkische Autozulieferer Brose will nach den Worten seines Verwaltungsratsvorsitzenden Michael Stoschek knapp 1.000 seiner weltweit 32.000 Stellen abbauen.

(ausgefallener Firmenname Brose im 1. Satz ergÀnzt)

COBURG (dpa-AFX) - Der frĂ€nkische Autozulieferer Brose will nach den Worten seines Verwaltungsratsvorsitzenden Michael Stoschek knapp 1.000 seiner weltweit 32.000 Stellen abbauen. Zudem sollen Partner ins Boot geholt werden. "Unsere FĂŒhrung plant den Abbau von 950 Stellen in der Administration an Hochlohnstandorten", sagte der Brose-Gesellschafter Michael Stoschek der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Unsere Werke mit ihren hochautomatisierten Fertigungsanlagen sind nicht ausgelastet, das lĂ€sst sich aber kurzfristig nicht Ă€ndern", sagte Stoschek.

"Wir mĂŒssen unsere Organisation verschlanken, indem Hierarchien abgebaut und FĂŒhrungsspannen vergrĂ¶ĂŸert werden", betonte der Gesellschafter. Der 76-jĂ€hrige Firmenpatriarch hatte sich erst im FrĂŒhjahr komplett aus der FĂŒhrung des Familienunternehmens zurĂŒckgezogen. Nur wenige Monate spĂ€ter sitzt er durch eine Neuaufstellung als Vorsitzender des neu geschaffenen Verwaltungsrates wieder am Machthebel. Dieser ist auch dem Management gegenĂŒber weisungsbefugt.

Unternehmen ist offen fĂŒr Partner

Der Grund fĂŒr die Umorganisation war der seiner Ansicht nach mangelnde Einfluss der EigentĂŒmerfamilien auf den Vorstand. Das Unternehmen mit 32.000 BeschĂ€ftigten und einem Umsatz von zuletzt fast 8 Milliarden Euro ist vollstĂ€ndig in Familienbesitz. Die beiden Familien Volkmann und Stoschek halten jeweils die HĂ€lfte der Anteile, Michael Stoschek besitzt 10 Prozent.

Auch das soll sich Ă€ndern. "Brose ist das einzige Unternehmen dieser GrĂ¶ĂŸe, in der vier Einzelpersonen allein das gesamte wirtschaftliche Risiko tragen. Das wollen wir kĂŒnftig Ă€ndern und sind deshalb offen fĂŒr Partner", sagte der Manager. "Ob das ein Joint Venture sein wird oder eine Beteiligung, das werden wir dann sehen", sagte Stoschek.

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