Wadephul rechnet mit schÀrferen US-Sanktionen gegen Moskau
23.09.2025 - 20:14:14Im Mittelpunkt der Beratungen der G7-LĂ€nder wirtschaftsstarker Demokratien am Rande der UN-Vollversammlung habe am Montagabend die weitere UnterstĂŒtzung der Ukraine und die VerschĂ€rfung des Sanktionsregimes gegenĂŒber Russland gestanden, sagte der CDU-Politiker in New York.
Zu den G7-LĂ€ndern wirtschaftsstarker Demokratien gehören neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und GroĂbritannien.
Wadephul an Putin: Revanchismus ist Sackgasse
Nachdem die EU das 19. Sanktionspaket vorbereite, sei in Anwesenheit von US-AuĂenminister Marco Rubio darĂŒber gesprochen worden, "dass auch die Vereinigten Staaten von Amerika diese Option sehen". Denn es sei klar: "Diesen Konflikt werden wir nur dann lösen können, wenn (der russische PrĂ€sident Wladimir) Putin endlich begreift, dass sein fortgesetzter Revanchismus eine Sackgasse ist und dass er an den Verhandlungstisch zurĂŒckkehren muss."
Im US-Senat liegt seit lĂ€ngerem ein von Republikanern und Demokraten ausgehandeltes Sanktionspaket gegen Russland. US-PrĂ€sident Donald Trump zögert jedoch bei schĂ€rferen StrafmaĂnahmen gegen Moskau.
"Schulter an Schulter mit den USA"
Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es fĂŒr Putin "noch die Chance, die Einladung zu Verhandlungen anzunehmen", sagte Wadephul. "Aber er muss wissen - und ich habe keinen Zweifel daran -, dass es nicht nur europĂ€ische, sondern am Ende auch amerikanische Sanktionen geben wird, wenn er dies dauerhaft ausschlĂ€gt". Deutschland stehe "Schulter an Schulter mit den Vereinigten Staaten von Amerika". Man werde Putin mit der Bereitschaft, Verhandlungen in der Ukraine zu ermöglichen, gegenĂŒbertreten, aber auch mit der klaren Ansage: "Wir stehen auf der Seite des Rechts und der Freiheit und der Ukraine."

