Wadephul: Beziehung zu SchlĂŒsselpartnern in Afrika ausbauen
20.01.2026 - 18:36:26"In Zeiten von HandelsbeschrĂ€nkungen und Abschottungstendenzen sind wir als Exportnation darauf angewiesen, uns noch breiter aufzustellen und unsere weltweiten Netze noch enger zu knĂŒpfen", erklĂ€rte der CDU-Politiker vor dem Abflug zu einem zweitĂ€gigen Afrika-Besuch in Kenia und Ăthiopien.
In einer sich rapide verĂ€ndernden Welt ist es nach den Worten von Wadephul fĂŒr Deutschland "wichtiger denn je, unsere Beziehungen zu globalen SchlĂŒsselpartnern auszubauen". Deutschland habe den LĂ€ndern Afrikas ein hervorragendes Angebot zu machen. "Unser Land steht fĂŒr internationale Kooperation, fĂŒr wirtschaftliche Offenheit und politische VerlĂ€sslichkeit."
Deutschlands Wirtschaft habe "auf dem Weg in Afrikas Zukunft viel zu bieten und viel zu gewinnen - daher begleitet mich eine Wirtschaftsdelegation aus unterschiedlichsten Branchen", fĂŒgte der BundesauĂenminister hinzu.
Wadephul: Afrika entwickelt sich zu einem Gravitationszentrum
Afrika entwickele sich in einer multipolaren Welt immer weiter zu einem Gravitationszentrum, sagte Wadephul. Deswegen wolle die Bundesregierung die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AU) ausbauen. "Uns eint dabei der Einsatz fĂŒr die regelbasierte Weltordnung und eine Zusammenarbeit, in der multilaterale Lösungen nationalen AlleingĂ€ngen vorgezogen werden."
Bei Treffen mit Vertretern der AU in der Ă€thiopischen Hauptstadt Addis Abeba an diesem Donnerstag werde er zudem darĂŒber sprechen, wie das innerafrikanische Konfliktmanagement weiter gestĂ€rkt werden könne.
In Nairobi GesprĂ€che mit PrĂ€sident und AuĂenminister
An diesem Mittwoch will Wadephul in der kenianischen Hauptstadt Nairobi unter anderem PrĂ€sident William Ruto sowie Premierminister und AuĂenminister Musalia Mudavadi zu GesprĂ€chen treffen. AuĂerdem sind der Besuch eines Schulungszentrums einer deutschen Firma sowie bei einem internationalen Ausbildungszentrum fĂŒr FriedensunterstĂŒtzung geplant.

