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EQS-News: Auto-Markt in der Krise:Marktwirtschaftliche Kurskorrektur gefordert (deutsch)

02.04.2025 - 10:23:11 | dpa.de

Auto-Markt in der Krise:Marktwirtschaftliche Kurskorrektur gefordert auto-schweiz / Schlagwort(e): Sonstiges Auto-Markt in der Krise: Marktwirtschaftliche Kurskorrektur gefordert 02.04.2025 / 10:22 CET/CEST --------------------------------------------------------------------------- Neue Personenwagen MĂ€rz 2025 Bern, 2.

Auto-Markt in der Krise:Marktwirtschaftliche Kurskorrektur gefordert

auto-schweiz / Schlagwort(e): Sonstiges
Auto-Markt in der Krise: Marktwirtschaftliche Kurskorrektur gefordert

02.04.2025 / 10:22 CET/CEST

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Neue Personenwagen MĂ€rz 2025

Bern, 2. April 2025

Der Markt fĂŒr neue Personenwagen der Schweiz und des FĂŒrstentums
Liechtenstein hat das schlechteste erste Quartal seit der Jahrtausendwende
hinter sich. Lediglich 52'690 Neufahrzeuge sind in den ersten drei Monaten
auf die Strassen der beiden LĂ€nder gekommen, nochmals 7,9 Prozent weniger
als im bereits schwachen Vorjahr. Das Marktniveau im MĂ€rz lag mit 21'690
Neuwagen so tief wie seit fĂŒnf Jahren, dem Beginn der Covid-Pandemie, nicht
mehr. Der Markt befindet sich vor der Entscheidung des Bundesrats zur
CO2-Verordnung
in einer regelrechten Schockstarre - das drohende Damoklesschwert einer
starken Überregulierung mit einer Sanktionsfolge von bis zu 500 Millionen
Franken allein fĂŒr 2025 lĂ€hmt viele Akteure. Ohne ein deutliches Wachstum
des Marktanteils der Steckerfahrzeuge, der nach drei Monaten bei 29,7
Prozent verharrt, könnte 2025 zu einem «annus horribilis» fĂŒr die Schweizer
Automobilwirtschaft werden. Vom Bundesrat wird eine Deregulierung und
marktwirtschaftliche Kurskorrektur gefordert, um einen massiven
Arbeitsplatzabbau in der Branche zu vermeiden.

«Die Politik ist nun zwingend gefordert, den MarktrealitÀten ins Auge zu
schauen, die Schweizer Autowirtschaft vom Regulierungsdickicht zu befreien
und unseren 10-Punkte-Plan fĂŒr das Gelingen der E-MobilitĂ€t umzusetzen»,
hĂ€lt auto-schweiz-PrĂ€sident Peter GrĂŒnenfelder fest. «Es geht nicht an, dass
die Bundespolitik einen funktionierenden Markt durch eine
Überbevorschriftung in der CO2-Verordnung in eine wirtschaftlich prekĂ€re
Situation hineinmanövriert», kritisiert Peter GrĂŒnenfelder die marktferne
Regulierung der Behörden. Nötig sei der Verzicht auf kostenverursachende
«Swiss Finish»-Vorschriften und eine Koordination mit den gÀngigen
europÀischen Normen. Ohne entsprechende Kurskorrektur gehe der Stellenabbau
in der Schweizer Automobilwirtschaft sonst unvermindert weiter.

Widerrechtliche RĂŒckwirkung
Besonders die drohende rĂŒckwirkende Inkraftsetzung der CO2-Verordnung
verunsichere die Branche, so auto-schweiz-Direktor Thomas RĂŒcker: «Die
Vorstellung, dass sÀmtliche Fahrzeugauslieferungen neuer Personenwagen und
Nutzfahrzeuge rĂŒckwirkend einem CO2-Regime unterstellt werden, welches man
noch nicht kennt, lÀhmt die MarktaktivitÀten. Wir sind uns sicher, dass
Jahresauftakt 2025 genau deswegen mit angezogener Handbremse erfolgte. Bevor
der Bundesrat nicht Klarheit ĂŒber die Regeln geschaffen hat, wird sich dies
daher nicht Ă€ndern. Dabei ist der Verzicht auf eine rĂŒckwirkende
Inkraftsetzung der Regeln fĂŒr Neufahrzeuge zum 1. Januar 2025 zwingend
angezeigt - ein entsprechendes Rechtsgutachten von
Wirtschaftsrechtsprofessor Peter Hettich von der UniversitÀt St.Gallen hat
fĂŒr den Fall einer RĂŒckwirkung massive Rechtsverletzungen festgestellt.»

Das Ziel mĂŒsse es sein, die CO2-Vorschriften gegenĂŒber dem Rest Europas
nicht weiter zu verschÀrfen und sich an diesen Regeln zu orientieren - denn
so ist es mehrfach im CO2-Gesetz festgehalten, betont Thomas RĂŒcker: «Die
Schweizer Automobilwirtschaft braucht schnell Rechtssicherheit, damit der
Investitionswille in neue, umweltfreundlichere Personenwagen und
Nutzfahrzeuge zurĂŒckkehrt.»

Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur
VerfĂŒgung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des
Bundes, die Daten sind möglicherweise vorlÀufig und nicht abgeschlossen.

Medienmitteilung als PDF

Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH+FL) nach Marken, MĂ€rz 2025

Grafik Entwicklung Auto-Markt (CH+FL) in den vergangenen 13 Monaten

Weitere AuskĂŒnfte:
Thomas RĂŒcker
Direktor
T 079 529 12 02
thomas.ruecker@auto.swiss

Christoph Wolnik
Stv. Direktor, Mediensprecher
T 079 882 99 13
christoph.wolnik@auto.swiss


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Ende der Medienmitteilungen

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