ManpowerGroup Deutschland GmbH / Autoindustrie im Umbruch / Deutschland ...
29.10.2025 - 08:09:08 | dpa.deAutoindustrie im Umbruch / Deutschland zwischen Umstrukturierungen, E-Boom und Software-Revolution / ManpowerGroup Automotive World of Work 2025 Outlook veröffentlicht (FOTO) Frankfurt am Main (ots) -
- 91 Prozent der Hersteller sehen Handelsrisiken als Jobbremse, vor allem Auto-Zulieferer passen Personalplanung an - E-Auto-Absatz in Deutschland steigt: Fast jeder fĂŒnfte Neuwagen fĂ€hrt elektrisch - Software statt Stahl: Wertschöpfung verlagert sich in Richtung digitale GeschĂ€ftsmodelle
Die Automobilindustrie durchlebt einen entscheidenden Wandel: Auf der einen Seite stehen globaler Handelsdruck und Umstrukturierungen aufgrund technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen, auf der anderen Seite ergeben sich durch ElektromobilitÀt und Softwareprodukte neue Chancen. Der "Automotive World of Work Outlook 2025" der ManpowerGroup zeigt: Wer jetzt die richtigen Entscheidungen trifft, kann gestÀrkt aus der Transformation hervorgehen.
"Die Automobilbranche befindet sich in einer Phase der Konsolidierung: Restrukturierung trifft auf den Aufbruch in elektrifizierte GeschĂ€ftsmodelle. Genau hier entscheidet sich die WettbewerbsfĂ€higkeit - nicht allein ĂŒber Kosten, sondern ĂŒber Kompetenzen", ordnet Iwona Janas Country Manager ManpowerGroup Deutschland, die Ergebnisse des Reports ein. "Unternehmen dĂŒrfen jetzt nicht in den Wartemodus schalten. Auch wenn sich die Konjunktur abkĂŒhlt, bleiben die langfristigen Trends - Elektrifizierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit - bestehen. Wer heute in Umschulung, Wissenssicherung und internationale Talentstrategien investiert, legt das Fundament, um trotz Zöllen und Kostendruck in der nĂ€chsten Aufschwungphase schnell und flexibel zu reagieren."
Globale Trends beeinflussen die Branche
- Trend zur E-MobilitĂ€t dauert an: Weltweit entwickelt sich die ElektromobilitĂ€t weiter dynamisch: 2024 wurden 17 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, ein Plus von 25 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. FĂŒr 2025 erwarten Experten mehr als 20 Millionen Neuzulassungen weltweit. Auch in Deutschland wĂ€chst der E-Auto-Markt: In den ersten neun Monaten 2025 stiegen die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent auf rund 600.000 Elektrofahrzeuge. - FachkrĂ€ftemangel bleibt auf Rekordniveau: Laut Report berichten 74 Prozent der Automobilunternehmen weltweit von massiven Schwierigkeiten, geeignete Talente zu finden. Zudem befĂŒrchten 72 Prozent der Arbeitgeber der Branche, dass die Alterung der Belegschaft erhebliche Auswirkungen auf ihre Personalstrategie haben wird. Allein in den USA werden in diesem Jahr schĂ€tzungsweise 10.000 Babyboomer pro Tag in den Ruhestand gehen. - Volatiles BeschĂ€ftigungsklima: 91 Prozent der globalen Automobilhersteller geben an, dass die Unsicherheit in der internationalen Handelspolitik ihre Personalplanung beeinflusst. Bei der Befragung fĂŒr das aktuelle Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup, gaben 45 Prozent der Unternehmen an, dass sie ihre PersonalstĂ€rke halten wollen, 15 Prozent rechnen mit einem Abbau. DemgegenĂŒber planen 38 Prozent Neueinstellungen - trotz geopolitischer Spannungen und InvestitionszurĂŒckhaltung. Gleichzeitig geben 39 Prozent der BeschĂ€ftigten an, innerhalb der nĂ€chsten sechs Monate freiwillig den Arbeitgeber wechseln zu wollen. - Software definiert das Auto neu: Software wird zunehmend zum HerzstĂŒck der Automobilindustrie. Bis 2030 könnten Software-basierte GeschĂ€ftsmodelle, etwa ĂŒber Abonnements, KonnektivitĂ€tsdienste und digitale Upgrades, zusĂ€tzliche 1,5 Billionen US-Dollar Umsatz generieren. Das Fahrzeug der Zukunft wird ein rollender Computer - dafĂŒr braucht es Menschen, die Software, Mechanik und Ethik miteinander verbinden können. - KI & Automatisierung: Rollen und Arbeitsprofile verĂ€ndern sich tiefgreifend. 42 Prozent der BeschĂ€ftigten in der Automobilbranche befĂŒrchten, dass ihre Aufgaben in den nĂ€chsten zwei Jahren durch Technologie/Automatisierung ersetzt wird. Gleichzeitig wollen 65 Prozent der Hersteller die Prozessautomatisierung ausbauen. Gefragt sind kĂŒnftig vor allem sogenannte Hybrid Skills, also Kombinationen aus technischen, kommunikativen und analytischen Kompetenzen.
Was Unternehmen jetzt tun können
"Technologie ersetzt keine Menschen - aber sie verĂ€ndert, wie wir arbeiten", so Janas. "Wir empfehlen Unternehmen daher, ihre Belegschaften gezielt weiterzuentwickeln. Als ManpowerGroup unterstĂŒtzen wir unsere Kunden dabei mit maĂgeschneiderten Workforce-Lösungen, internationalen Recruiting-Netzwerken und Qualifizierungsprogrammen, die FachkrĂ€fte auf die Jobs der Zukunft vorbereiten."
Link zu den vollstÀndigen Ergebnissen (https://www.manpowergroup.de/-/media/proj ect/manpowergroup/manpowergroup/manpowergroup-germany/studien_pdf/2025/mpg-globa l-insights-automotive-ausblick-2025-de.pdf)
Ăber die ManpowerGroup Deutschland
Mit rund 11.000 Mitarbeitenden zĂ€hlt die ManpowerGroup zu den gröĂten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren die Gesellschaften Manpower, Experis, Talent Solutions sowie spezialisierte Einzelmarken. Die ManpowerGroup ist Pionier der Zeitarbeit und hat das Modell der ArbeitnehmerĂŒberlassung erfunden. Mittlerweile ist das Unternehmen seit 75 Jahren fĂŒr Bewerber*innen und Unternehmen am Markt aktiv und setzt Branchenstandards. Die ManpowerGroup unterstĂŒtzt Unternehmen bei ihrer Transformation in der sich stetig und rasant wandelnden Welt der Arbeit und stellt umfassende Lösungen fĂŒr das Rekrutieren, Entwickeln und Managen der fĂŒr den nachhaltigen Erfolg notwendigen FachkrĂ€fte bereit. In Deutschland ist die ManpowerGroup seit 1965 tĂ€tig und gehört zu der amerikanischen ManpowerGroup(TM).
FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG Pressestelle Dr. Katrin Luzar Frankfurter StraĂe 60-68 65760 Eschborn E-Mail: mailto:presse@manpower.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/56465/6147142 OTS: ManpowerGroup Deutschland GmbH
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