BaFin warnt vor WhatsApp-Anlagebetrug mit âPCAMâ
02.02.2026 - 13:10:12Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor einer neuen Welle betrügerischer Anlageangebote, die über WhatsApp-Gruppen und eine gefälschte Handy-App verbreitet werden. Die unter dem Namen „PCAM“ operierenden Anbieter haben keine Zulassung für den deutschen Markt.
Unerlaubte Geschäfte über drei Kanäle
In einer am Montag veröffentlichten Warnung benennt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) drei Hauptkanäle der mutmaßlichen Betrüger: die Website pc-asset-management.com, die mobile Anwendung „PCAU pro“ sowie verschiedene WhatsApp-Gruppen. Den Betreibern fehle jegliche Erlaubnis, Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen in Deutschland anzubieten. Eine solche Genehmigung ist nach dem Kreditwesengesetz (KWG) jedoch zwingend erforderlich.
Das perfide System der Chat-Gruppen
Die Masche folgt einem bekannten Muster aus dem Bereich des Social-Trading-Betrugs. Interessenten werden über Social Media oder Direktnachrichten in exklusive WhatsApp-Gruppen gelockt. Dort geben sich angebliche Finanzexperten als Mentoren aus und versprechen hohe Renditen durch spezielle Markttipps oder Software – in diesem Fall die App „PCAU pro“.
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In den Gruppen werden potenzielle Opfer systematisch manipuliert: Gefälschte Erfolgsmeldungen und Screenshots vermitteln falsche Sicherheit. Es wird Druck aufgebaut, um schnell Geld für eine „limitierte Marktchance“ einzuzahlen. Die heruntergeladene App zeigt zunächst gefälschte Gewinne an und ermöglicht sogar kleine Auszahlungen, um Vertrauen zu schaffen. Sobald jedoch größere Summen investiert sind, wird der Zugang gesperrt. Experten bezeichnen diese Methode als „Schlachtbetrug“ („Pig Butchering“).
BaFin verschärft Kampf gegen Messenger-Betrug
Die Warnung vor PCAM ist Teil einer verstärkten Offensive der BaFin gegen Investmentbetrug über Messenger-Dienste. Seit Ende 2025 hat die Aufsicht bereits mehrere ähnliche Fälle öffentlich gemacht. Betrüger nutzen die vermeintliche Anonymität von verschlüsselten Diensten wie WhatsApp, um den automatischen Filtern offener Netzwerke zu entgehen. Professionell klingende Domain-Namen wie pc-asset-management.com sollen dabei Seriosität vortäuschen.
So können sich Verbraucher schützen
Die BaFin ermittelt auf Grundlage von Paragraf 37 des KWG, der sie zur Warnung der Öffentlichkeit vor unerlaubten Geschäften berechtigt. Verbrauchern rät die Behörde dringend, jeden Anbieter vor einer Geldüberweisung in ihrem offiziellen Unternehmensregister zu prüfen. Steht ein Unternehmen nicht in dieser Datenbank, handelt es höchstwahrscheinlich illegal.
Wer bereits Kontakt mit PCAM hatte, sollte umgehend handeln: Alle Zahlungen sofort einstellen, Beweise wie Chatverläufe und Überweisungsbelege sichern und den Fall bei der Polizei sowie der BaFin anzeigen. Auch die eigene Bank sollte informiert werden, um eine Rückbuchung zu versuchen – die Erfolgsaussichten sind bei ausländischen Plattformen jedoch oft gering.
Beobachter rechnen damit, dass die BaFin ihre Aufklärungskampagne 2026 fortsetzen wird. Trotz der öffentlichen Warnung könnte die Infrastruktur des PCAM-Betrugs, insbesondere die App „PCAU pro“, vorerst weiter aktiv bleiben.
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