Bankera, Schwere

Bankera: Schwere Vorwürfe belasten

21.03.2026 - 12:00:30 | boerse-global.de

Das Fintech Bankera kämpft mit juristischen Ermittlungen wegen mutmaßlicher Veruntreuung von ICO-Geldern und einem drohenden Lizenzentzug in Vanuatu, während es neue Zahlungsfunktionen einführt.

Bankera: Schwere Vorwürfe belasten - Foto: über boerse-global.de
Bankera: Schwere Vorwürfe belasten - Foto: über boerse-global.de

Sieben Jahre nach dem Start steht das Fintech-Projekt Bankera an einem kritischen Wendepunkt. Während das Unternehmen mit neuen Funktionen wie grenzüberschreitenden Zahlungen via Mastercard wirbt, wiegen die juristischen Vorwürfe gegen die Gründer schwer. Im Kern geht es um den mutmaßlichen Missbrauch von Millionensummen aus dem ursprünglichen Initial Coin Offering (ICO).

Ermittlungen wegen Veruntreuung

Bankera versteht sich als Brücke zwischen klassischem Banking und der Kryptowelt. Über die Marke Era Finance bietet das Projekt Zahlungskonten mit europäischen IBANs sowie SEPA- und SWIFT-Transfers an. Technisch basiert das System auf der Infrastruktur des lizenzierten E-Geld-Instituts UAB Pervesk aus Litauen. Trotz dieser operativen Basis fehlt dem Projekt bis heute eine eigene EU-Banklizenz – ein Ziel, das seit der Gründung im Jahr 2017 bisher unerreicht blieb.

Die juristische Lage hat sich im Verlauf des Jahres 2025 deutlich zugespitzt. Berichten zufolge prüfen litauische Staatsanwälte derzeit, ob Anklage wegen Unterschlagung, Betrugs oder Geldwäsche erhoben wird. Den Gründern wird vorgeworfen, Gelder aus dem ICO für private Luxusgüter und zweifelhafte Finanzgeschäfte zweckentfremdet zu haben. Diese Vorwürfe belasten das Vertrauen der Token-Halter massiv, die bereits 2022 einen Umtausch ihrer BNK-Token in die neue Version BNK-20 vollziehen konnten, um die Liquidität zu erhöhen.

Lizenzentzug in Übersee

Ein weiterer Schauplatz der rechtlichen Auseinandersetzungen liegt in Vanuatu. Dort steht die Pacific Private Bank (PPB), die den Bankera-Gründern zugerechnet wird, vor einer ungewissen Zukunft. Die dortige Banklizenz wurde bereits im November 2025 entzogen, ist jedoch aufgrund eines vorübergehenden gerichtlichen Aufschubs noch aktiv. Die endgültige Entscheidung der Gerichte in Vanuatu wird weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem von Bankera haben, zumal auch zivilrechtliche Klagen auf Schadensersatz drohen.

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Allerdings versucht das Projekt, den operativen Betrieb aufrechtzuerhalten. Im Februar 2026 veröffentlichte Bankera Updates zur Integration von "Mastercard Move", um schnellere grenzüberschreitende Zahlungen zu ermöglichen. Auch Anleitungen für Krypto-Operationen mit großen Börsen gehören zur aktuellen Kommunikationsstrategie.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob die litauische Justiz strafrechtliche Konsequenzen zieht und wie sich der Status der Banklizenz in Vanuatu entwickelt. Diese rechtlichen Weichenstellungen werden für die Fortführung des Projekts entscheidender sein als technologische Produkt-Updates.

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