Bas: Mehr Vermittlung gegen das 'FachkrÀfte-Paradox'
Veröffentlicht am: 12.03.2026 um 14:01 Uhr | dpa, AD HOC NEWSBas sagte bei einem Besuch beim Flugzeugtriebwerkshersteller Rolls-Royce GB00B63H8491 im brandenburgischen Dahlewitz, heute gebe es ein "FachkrĂ€fte-Paradox". Stellenabbau auf der einen und hoher FachkrĂ€ftebedarf auf der anderen Seite stĂŒnden sich gegenĂŒber. Durch eine bessere Vernetzung der Akteure solle es gelingen, dass es dort, wo ArbeitsplĂ€tze abgebaut wĂŒrden, verstĂ€rkt zu direkter Vermittlung in andere Unternehmen komme.
Bas und Brandenburgs MinisterprÀsident Dietmar Woidke (SPD) unterhielten sich in dem Betrieb mit Azubis, FachkrÀften und Rolls-Royce-Deutschland-Chef Dirk Geisinger. Es handelte sich laut Ministerium um ein "neues Dialogformat", die erste sogenannte Regionale FachkrÀftewerkstatt. Weitere Termine sollen demnach in den kommenden Monaten in mehreren Regionen folgen. Bas` Ministerium will daraus nach eigenen Angaben Handlungsempfehlungen zur Sicherung der FachkrÀftebasis in Deutschland ableiten.
Woidke: "Können Extremismus nicht gebrauchen"
Woidke warnte mit Blick auf die starke Rolle des Rechtspopulismus in Ostdeutschland vor Extremismus. "Wir können Extremismus nicht gebrauchen, er schadet uns auch wirtschaftlich." FĂŒr "Erfolgsgeschichten" wie Ansiedlung und Wachstum im Fall von Rolls-Royce mit seinen vielen internationalen BeschĂ€ftigten sei Weltoffenheit nötig.
Geisinger sagte: "Rolls-Royce beschĂ€ftigt hier in Deutschland rund 10.000 hoch qualifizierte FachkrĂ€fte, und wir wollen weiter wachsen." Bas und Woidke unterhielten sich mit angehenden FluggerĂ€te-Mechanikern in der Fachrichtung Triebwerkstechnik, die eine regulĂ€r dreieinhalb Jahre Ausbildung machen. Rund die HĂ€lfte dieser Azubis in dem Betrieb habe wegen besonderer Leistung auf drei Jahre verkĂŒrzt, so eine Unternehmenssprecherin.
