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GNW-News: Syngenta und Amoéba schließen exklusiven europäischen Vertriebsvertrag, um Getreideerzeugern ein wegweisendes Biofungizid bereitzustellen

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 11:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Basel, Schweiz, und Chassieu, Frankreich, Sept. 10, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- * Die exklusive Vereinbarung umfasst den Getreidemarkt in der Europäischen Union, im Vereinigten Königreich, in der Ukraine und in der Schweiz.

Basel, Schweiz, und Chassieu, Frankreich, Sept. 10, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) --
  * Die exklusive Vereinbarung umfasst den Getreidemarkt in der Europäischen
    Union, im Vereinigten Königreich, in der Ukraine und in der Schweiz. Erste
    Markteinführungen sind ab 2028/29 geplant.
  * Das Biofungizid der neuen Generation, das auf der Lösung von Amoéba basiert,
    soll Septoria-Blattdürre und Gelbrost - zwei bedeutende Pilzkrankheiten im
    Weizen - sowie weitere Getreidekrankheiten bekämpfen. Gleichzeitig kann es
    dazu beitragen, die Entwicklung von Resistenzen zu begrenzen, während die
    Zahl verfügbarer konventioneller Behandlungsoptionen sinkt.
Die  Syngenta Crop Protection  AG und Amoéba  geben heute eine exklusive Liefer-
und  Vertriebsvereinbarung für  ein Biofungizid  der nächsten Generation bekannt
(Formulierung  AXP20). Das  Produkt basiert  auf dem  Lysat der Amöbe Willaertia
magna  C2c Maky (EU 2025/1177). Die Vereinbarung überführt die im November 2025
geschlossene   Absichtserklärung   (Memorandum   of   Understanding,   MoU)  der
Unternehmen    in    eine    verbindliche,    langfristige    kommerzielle   und
Entwicklungspartnerschaft. Nach der Zulassung soll das Produkt unter einer Marke
von Syngenta vermarktet werden.
Die   Vereinbarung   kommt   zu   einem  entscheidenden  Zeitpunkt:  Europäische
Getreideerzeuger  sehen sich  angesichts strengerer  Regulierung und zunehmender
Resistenzen  gegenüber  Krankheitserregern  mit  einer  schrumpfenden Auswahl an
Pflanzenschutzlösungen konfrontiert.
Die  ersten Marktzulassungen werden für  das dritte Quartal 2028 erwartet. Erste
Verkäufe  in  den  zentralen  EU-Märkten  sind  bis Ende 2028 vorgesehen, sodass
Landwirte  das Produkt  ab dem  Frühjahr 2029 in  Weizen, Dinkel und Triticale -
jeweils im Sommer- und im Winteranbau - einsetzen können.
Ein wichtiges Instrument gegen die bedeutendsten Getreidekrankheiten Europas
Im  Rahmen dieser Vereinbarung  wird Syngenta das  Biofungizid exklusiv für alle
Getreidearten außer Mais in der EU-27, im Vereinigten Königreich, in der Ukraine
und  in  der  Schweiz  vertreiben.  Zunächst  liegt  der  Fokus  auf  den beiden
wirtschaftlich   gravierendsten  Pilzkrankheiten  im  europäischen  Getreidebau:
Septoria-Blattdürre (Zymoseptoria tritici) und Gelbrost (Puccinia striiformis).
Das  Ausmaß  ist  erheblich:  Insgesamt  betreffen  diese  Krankheiten  jährlich
schätzungsweise  9 bis  12 Millionen  Hektar.  Allein  in Deutschland verursacht
Septoria  Ertragsverluste von 5 bis  50 Prozent und kostet  Landwirte jedes Jahr
bis  zu  1,5 Milliarden  Euro.  Gelbrost  kann  die Erträge um 10 bis 70 Prozent
verringern und bei anfälligen Sorten zu vollständigen Ernteausfällen führen, wie
anerkannte Branchen- und wissenschaftliche Quellen belegen.
Matthew  Pickard, Head of  Seedcare and Biologicals  Europa bei Syngenta, sagte:
?Da   der   konventionelle   Pflanzenschutz   zunehmend   durch   regulatorische
Anforderungen  und Resistenzen unter  Druck gerät, kommt  dieses Biofungizid der
nächsten  Generation genau zum  richtigen Zeitpunkt -  ein echter Durchbruch für
unser  Biocontrol-Portfolio  und  für  alle  Getreideerzeuger,  die ihre Erträge
sichern und die Widerstandsfähigkeit ihres Betriebssystems stärken möchten."
Ein eigenständiger Wirkmechanismus für den modernen Pflanzenbau
Ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal dieser Technologie ist ihr
einzigartiger biologischer Ursprung. Sie wird aus einer einzelligen Amöbe
gewonnen und wirkt hauptsächlich durch Hemmung der Keimung von Pilzsporen. In
Feldversuchen zeigte sie eine hohe Wirksamkeit gegen Septoria und Gelbrost und
aktivierte zugleich die natürlichen Abwehrmechanismen der Pflanze. Diese
doppelte Wirkung macht sie zu einer passenden Lösung für ein integriertes
Pflanzenbaumanagement und zu einem wertvollen Instrument im Resistenzmanagement.
Aufgrund seiner multispezifischen und mehrmechanistischen Wirkung wird das Lysat
von Willaertia magna C2c Maky vom Fungicide Resistance Action Committee (FRAC)
in die Gruppe BM02 eingeordnet - biologische Wirkstoffe mit mehreren
Wirkmechanismen. Es sind keine Resistenzen bekannt; das Resistenzrisiko wird als
gering bis sehr gering eingestuft.
Dieses erhebliche Potenzial wurde auf höchster Ebene bestätigt: Der Wirkstoff
erhielt 2025 nach der Bewertung durch die EFSA die EU-Genehmigung. Im Juni 2026
erhielt Amoéba in Frankreich die Marktzulassung für AXPERA, ein Biofungizid auf
Basis derselben Technologie. Diese wegweisende Zulassung ebnet den Weg dafür,
dass weitere Mitgliedstaaten in den kommenden Monaten nationale Zulassungen
abschließen und damit den Marktzugang beschleunigen können. Darüber hinaus wurde
Amoéba im Oktober 2025 mit der renommierten Bernard-Blum-Goldmedaille als
vielversprechendste Biocontrol-Lösung des Jahres ausgezeichnet. Im Januar 2026
würdigten Fachleute auf der SIVAL die Lösung als Innovation des Jahres.
?Die Unterzeichnung dieser verbindlichen Vereinbarung mit Syngenta ist ein
Meilenstein für Amoéba. Wir sind stolz darauf, mit dem europäischen Marktführer
im Getreidesektor zusammenzuarbeiten. Unter vielen weiteren biologischen
Lösungen hat Syngenta AXP20 in seinem Screening als leistungsstärkstes
Biofungizid ausgewählt: Unsere Lösung ist das erste Biofungizid der nächsten
Generation, das sowohl Gelbrost als auch Septoria im Weizen bekämpfen kann. Für
den wichtigsten Markt Europas suchte Green for Agro den besten Partner mit
ausgewiesener Erfahrung bei der Einführung und Vermarktung von Biofungiziden für
Getreideerzeuger in Europa", sagte Jean-Marc Petat, Geschäftsführer von Green
for Agro, der Biosolutions-Tochtergesellschaft von Amoéba.
Gestützt  durch  eines  der  ambitioniertesten  Entwicklungsprogramme im Bereich
Biocontrol
Die Partner investieren erhebliche Ressourcen in AXP20. Allein im Jahr 2026
führen Syngenta und Amoéba gemeinsam mehr als 70 Feldversuche durch. Beide
Unternehmen haben sich verpflichtet, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen -
eines der umfassendsten Validierungsprogramme im Bereich Biocontrol.
AXP20 zählt zu den Schlüsselprodukten im Biologicals-Portfolio von Syngenta. Mit
dem Potenzial, in seinem wachsenden europäischen Einsatzgebiet mehr als eine
Million Hektar Getreide zu schützen, stärkt es die führende Position von
Syngenta auf dem Markt für Biofungizide im Getreidebau.
Vertragsbedingungen und Marktzugang
Syngenta  besitzt die  exklusiven Vertriebsrechte  für alle  Getreidearten außer
Mais in der EU-27, im Vereinigten Königreich, in der Ukraine und in der Schweiz.
Beide  Unternehmen treiben nun  gemeinsame Zulassungs- und Feldversuchsprogramme
in  ganz Europa voran. Die ersten Zulassungen in den zentralen EU-Märkten werden
für  das dritte  Quartal 2028 angestrebt,  im Vereinigten  Königreich und in der
Schweiz  für etwa 2029. Über Weizen hinaus  sieht die Partnerschaft bereits vor,
das  Produkt auf  weitere Kulturen  und Regionen  auszuweiten, sobald  sich sein
Wirksamkeitsprofil   erweitert.   Damit  unterstreicht  sie  ihr  Potenzial  als
langfristige Wachstumsplattform.
Hinweis  für  Redaktionen:  Die  Produktmarke  steht  unter  dem  Vorbehalt  der
behördlichen  Zulassung und  wird vor  der ersten  kommerziellen Markteinführung
bestätigt.  In  dieser  Mitteilung  wird  das Produkt unter dem Entwicklungscode
AXP20 bezeichnet.
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 Media Contacts                       Web Resources Web Resources
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Über Syngenta
Syngenta  ist ein  führendes, wissenschaftsbasiertes Agrartechnologieunternehmen
(AgTech),  das mit wegweisenden Innovationen  für Landwirtinnen und Landwirte in
jedem Feld(TM) dazu beiträgt, den Anforderungen der modernen Landwirtschaft gerecht
zu   werden.   Mithilfe   modernster   Innovationen   und  geleitet  von  seinem
Nachhaltigkeitsziel (https://www.syngenta.com/en/sustainability), höhere Erträge
bei  geringeren Auswirkungen zu  ermöglichen, unterstützt Syngenta Landwirtinnen
und  Landwirte dabei,  widerstandsfähige und  gesunde Kulturen  anzubauen. Diese
können  eine  wachsende  Weltbevölkerung  ernähren  und  zugleich  den  Planeten
schützen  und aufwerten.  Syngenta beschäftigt  mehr als 30.000 Mitarbeitende in
über  90 Ländern und  ist Teil  der Syngenta  Group. Das Unternehmen besteht aus
zwei         Geschäftseinheiten:         Syngenta         Crop        Protection
(https://www.syngenta.com/products/protecting-crops)   mit   Hauptsitz   in  der
Schweiz   sowie  Syngenta  Seeds  (https://www.syngenta.com/products/seeds)  mit
Hauptsitz in den USA.
Weitere Informationen dazu, wie Syngenta weltweit Innovationen für Landwirtinnen
und     Landwirte     ermöglicht,     finden     Sie    in    unseren    Stories
(https://www.syngenta.com/media/stories) und auf unseren Social-Media-Kanälen.
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brief  informal message (mailto:media@syngentagroup.com?subject=UNSUBSCRIBE) and
we  will no  longer process  your details  for this  purpose. You  can also find
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Über Amoéba
Amoéba  wurde  2010 gegründet  und  ist  ein  Greentech-Unternehmen  mit Sitz in
Chassieu  bei  Lyon,  Frankreich.  Ziel  des  Unternehmens  ist  es,  durch  die
patentierte  Nutzung  von  Amöben  ein  bedeutender  Akteur  bei  der Behandlung
mikrobiologischer  Risiken  in  den  Bereichen  Pflanzenschutz  und  Kosmetik zu
werden.
Amoéba   konzentriert   sich   derzeit  auf  den  globalen  Biocontrol-Markt  im
Pflanzenschutz   sowie   auf   den   Kosmetikmarkt.   Da   die  Vermarktung  von
Pflanzenschutzmitteln  von  lokalen  behördlichen  Zulassungen  abhängt, hat das
Unternehmen   die   erforderlichen   regulatorischen  Schritte  eingeleitet  und
Zulassungsanträge  in  Europa  und  den  Vereinigten  Staaten  eingereicht.  Der
Wirkstoff  wurde 2022 bereits in den  Vereinigten Staaten zugelassen und erhielt
in  Europa eine  positive abschließende  Bewertung der  EFSA. Das Produkt AXPERA
erhielt   2025 in   den   Vereinigten   Staaten   und   2026 in  Frankreich  die
Marktzulassung - vor den weiteren anvisierten europäischen Ländern.
Amoéba  ist an der  Euronext Growth (ALMIB)  notiert. Das Unternehmen gehört dem
Netzwerk  Bpifrance Excellence an und  ist für das französische PEA-PME-Programm
zugelassen.
Für    weitere    Informationen   besuchen   Sie   bitte   www.amoeba-nature.com
(http://www.amoeba-nature.com)
Syngenta's Cautionary Statement Regarding Forward-Looking Statements
This document may contain forward-looking statements, which can be identified by
terminology such as "believe," "anticipate," "expect," "intend," "plan," "will,"
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including  statements attributed to individuals quoted in this document, whether
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expectations,  assumptions, estimates and  projections and are  subject to known
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results,  performance or achievements to  differ materially from those expressed
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should  not  place  undue  reliance  on  them.  For  Syngenta,  such  risks  and
uncertainties  include,  amongst  others,  risks  relating to legal proceedings,
regulatory  approvals, new product development, increasing competition, customer
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rate  fluctuations and  access to  capital markets,  compliance and remediation,
evolving  environmental and sustainability  regulations, changes in agricultural
policies  or subsidy  regimes, intellectual  property rights,  implementation of
organizational changes, impairment of intangible assets, consumer perceptions of
genetically  modified crops and organisms  or crop protection chemicals, climate
change  and  extreme  weather  events,  fluctuations  in  exchange  rates and/or
agricultural commodity prices, supply chain disruptions, including risks arising
from  single-source supply arrangements, geopolitical risks, trade restrictions,
sanctions,  and export controls, natural disasters, and cybersecurity incidents,
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