Bauchfett, Typen

Bauchfett: Vier Typen, vier Strategien

29.01.2026 - 16:26:12

Mediziner unterscheiden verschiedene Arten von Bauchfett, die unterschiedliche Ursachen haben. Für jeden Typ gibt es passende Ernährungs- und Lebensstilstrategien.

Bauchfett ist nicht gleich Bauchfett. Aktuelle ernährungsmedizinische Erkenntnisse zeigen: Hinter einer dicken Körpermitte können völlig unterschiedliche Ursachen stecken. Die gute Nachricht: Für jeden Typ gibt es eine passende Strategie.

Viszerales Fett: Die gefährliche Variante

Mediziner unterscheiden zwei Arten von Bauchfett. Das subkutane Fett liegt direkt unter der Haut und ist vor allem ein kosmetisches Problem. Gefährlich wird es beim viszeralen Fett. Dieses lagert sich tief im Bauchraum um die Organe an.

Das Tückische: Viszeralfett ist stoffwechselaktiv. Es produziert Hormone und Entzündungsbotenstoffe, die das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Auch schlanke Menschen können betroffen sein.

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Der Stressbauch: Cortisol als Übeltäter

Anhaltender Stress treibt die Fetteinlagerung am Bauch an. Der Grund: Das Stresshormon Cortisol signalisiert dem Körper, Energie zu speichern – und das bevorzugt in der Bauchregion. Zusätzlich steigert Cortisol den Appetit auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel.

Gegen den Stressbauch hilft eine ausgewogene Ernährung mit viel Magnesium und Vitamin C. Diese Nährstoffe tragen zur Regulierung des Cortisolspiegels bei. Komplexe Kohlenhydrate und ausreichend Protein halten den Blutzucker stabil und beugen Heißhunger vor.

Der Hormonbauch: Wenn die Wechseljahre zuschlagen

Hormonelle Veränderungen verschieben die Fettverteilung. Vor allem bei Frauen in den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Die Folge: Fett lagert sich vermehrt am Bauch statt an Hüften und Oberschenkeln an – der „Meno-Bauch“ entsteht.

Eine gezielte Ernährung kann den Hormonhaushalt stabilisieren:
* Ballaststoffe aus Vollkorn und Gemüse unterstützen den Abbau überschüssiger Hormone.
* Gesunde Fette aus Avocado und Nüssen sind essenziell für die Hormonproduktion.
* Der Verzicht auf Zucker und Weißmehl hält den Blutzucker im Gleichgewicht.

Der Blähbauch: Oft nur Luft im Spiel

Ein aufgeblähter Bauch wird häufig mit Fett verwechselt, hat aber meist andere Ursachen. Schuld sind oft Verdauungsprobleme, Unverträglichkeiten oder blähende Lebensmittel.

Die Lösung liegt in einer verdauungsfreundlichen Ernährung. Probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut fördern eine gesunde Darmflora. Wer langsam isst und gut kaut, schluckt weniger Luft. Ein Ernährungstagebuch kann helfen, individuelle Auslöser zu identifizieren.

Der ganzheitliche Ansatz bleibt entscheidend

Die Einteilung in Bauch-Typen ist ein hilfreiches Modell – in der Realidad überschneiden sich die Ursachen oft. Der Schlüssel zu weniger Bauchfett ist ein ganzheitlicher Lebensstil. Eine langfristige Ernährungsumstellung wirkt besser als kurzfristige Diäten.

Experten betonen: Eine gezielte Fettreduktion nur am Bauch ist nicht möglich. Der Körper verliert Gewicht immer als Ganzes. Allerdings spricht das gesundheitsschädliche Viszeralfett oft besonders schnell auf mehr Bewegung und bessere Ernährung an.

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