BeBoard-Training: So stÀrkt das Wackelbrett Ihre Tiefenmuskulatur
07.02.2026 - 19:02:12Das Training auf dem instabilen BeBoard gewinnt rasant an Popularität. Das Balance-Board verspricht eine gezielte Stärkung der oft vernachlässigten Tiefenmuskulatur, eine bessere Haltung und mehr Koordination. Doch was steckt wirklich hinter dem Trend?
Die Wissenschaft: Mehr als nur Balance
Das Prinzip ist einfach, die Wirkung komplex: Auf der wackligen Oberfläche muss der Körper ständig kleine Ausgleichsbewegungen machen. Dieses propriozeptive Training stimuliert spezielle Rezeptoren in Muskeln und Gelenken intensiv.
Das Ergebnis? Eine verbesserte Kommunikation zwischen Nervensystem und Muskulatur. Studien deuten darauf hin, dass dies die Gelenkstabilität erhöht und vor Verletzungen – besonders an den Sprunggelenken – schützen kann.
Ganzkörper-Training auf instabilem Grund
Die Effekte gehen weit über reine Balance-Übungen hinaus. Klassiker wie Kniebeugen, Liegestütze oder der Unterarmstütz werden auf dem Board zur echten Herausforderung.
Rücken oder Rumpf werden durch instabiles Training oft anders belastet als auf festem Boden – und gerade kleine, gezielte Übungen können hier viel bewirken. Orthopäde Prof. Dr. med. Wessinghage stellt in einem kostenlosen PDF‑Report 17 einfache 3‑Minuten‑Übungen vor, die ohne Geräte Verspannungen lösen, die Tiefenmuskulatur stärken und Haltung sowie Koordination im Alltag verbessern. Ideal als Ergänzung zum Balance‑Training auf dem BeBoard und bequem per E‑Mail als Gratis‑PDF erhältlich. Jetzt kostenlosen 3‑Minuten‑Übungen‑Report anfordern
- Die instabile Fläche zwingt zusätzliche Muskelfasern zur Arbeit, besonders im Rumpf.
- Anwender berichten von besserer Haltung und weniger Rückenschmerzen.
- Selbst das einfache Stehen auf dem Board im Büro kann die negativen Folgen langen Sitzens mildern.
Für wen ist das Training geeignet?
Die Anwendungsmöglichkeiten sind breit gefächert:
- Fitness-Enthusiasten: Sie intensivieren ihr Krafttraining und schulen die Koordination.
- Büroarbeiter: Sie integrieren nebenbei mehr Bewegung in ihren Alltag.
- Leistungssportler: Sie bereiten ihre Muskulatur auf unvorhergesehene Belastungen vor.
- Reha-Patienten: Unter Anleitung kann die Gelenkstabilität nach Verletzungen wiederaufgebaut werden.
Für Einsteiger gibt es Modelle mit Stoppern oder festeren Kugeln, die das Training erleichtern.
Drei Übungen für den Einstieg
- Gewichtsverlagerung: Stellen Sie sich auf das Board und verlagern Sie Ihr Gewicht langsam von den Zehen zu den Fersen und von links nach rechts. So lernen Sie das Gerät kennen.
- Kniebeugen (Squats): Führen Sie flache Kniebeugen auf dem Board aus. Sie spüren sofort, wie viel mehr Ihre Rumpfmuskulatur arbeiten muss, um Sie stabil zu halten.
- Unterarmstütz (Plank): Gehen Sie in den Unterarmstütz und platzieren Sie Ihre Ellenbogen auf dem Board. Halten Sie die Position – Ihr gesamter Core wird gefordert.
Experten betonen: Für den reinen Muskelaufbau bleibt Training auf stabilem Boden effizienter. Der große Vorteil des BeBoards liegt jedoch in der ganzheitlichen Stärkung von tiefliegender Muskulatur, Koordination und Haltung.


