Honorar-Plus von 2,8 Prozent fĂŒr PraxisĂ€rzte
17.09.2025 - 15:19:14 | dpa.deDie KassenĂ€rztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einigten sich darauf in den jĂ€hrlichen Verhandlungen ĂŒber einen Orientierungswert, der die Preise fĂŒr Ă€rztliche und psychotherapeutische Leistungen bestimmt.
Das Ergebnis berĂŒcksichtige die Ausgabensituation der Praxen und die Ă€uĂerst angespannte Finanzlage der Kassen, sagte die stellvertretende Chefin des GKV-Spitzenverbands, Stefanie Stoff-Ahnis. Insgesamt stĂŒnden so fĂŒr 2026 voraussichtlich 52 Milliarden Euro aus BeitrĂ€gen fĂŒr die Versorgung in den Praxen bereit. KBV-Chef Andreas Gassen sprach angesichts der schwierigen Finanzlage auch durch eine "unerhörte Belastung der Beitragszahler durch versicherungsfremde Leistungen" von einem Signal an die Politik
BemĂŒhen um geringere Kostensteigerungen
Angesichts generell stark steigender Ausgaben fĂŒr die Versorgung drohen Anfang 2026 erneut Beitragsanhebungen, die die schwarz-rote Koalition aber noch abwenden will. Im GesprĂ€ch ist dafĂŒr auch eine gesetzliche Bremse, damit Ausgaben nicht stĂ€rker steigen als die Beitragseinnahmen. Erst Anfang 2025 hatte es eine Welle krĂ€ftiger Erhöhungen der ZusatzbeitrĂ€ge gegeben.
