ZweitÀgiger Pilotenstreik bei Lufthansa begonnen
12.03.2026 - 07:37:21 | dpa.deFlugausfĂ€lle sind vor allem an den Drehkreuzen MĂŒnchen und Frankfurt zu erwarten. Das Unternehmen hat aber zugesichert, dass an beiden Streiktagen mindestens die HĂ€lfte der geplanten FlĂŒge stattfindet. Auf der Langstrecke könnten sogar 60 Prozent der FlĂŒge starten.
Zuvor hatte bereits streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit eingerĂ€umt, dass der Streik diesmal kleiner ausfĂ€llt als bei der ersten Welle vor einem Monat. Gewerkschaftschef Andreas Pinheiro erwartet rund 300 FlugausfĂ€lle pro Tag. Das ergebe eine ausreichende Streikwirkung und sei Teil der gewerkschaftlichen Strategie. Bei der ersten Streikwelle am 12. Februar waren rund 800 FlĂŒge und damit mehr als das Doppelte ausgefallen. Damals hatte sich auch die Kabinengewerkschaft Ufo an dem Ausstand beteiligt.
Freiwillige Crews
Lufthansa will nach eigener AnkĂŒndigung gröĂere Flugzeuge einsetzen, Lufthansa-FlĂŒge von nicht bestreikten Konzernairlines erledigen lassen und freiwillige Crews einsetzen.
Von AusfĂ€llen betroffene GĂ€ste wĂŒrden aktiv per E-Mail benachrichtigt, hat das Unternehmen angekĂŒndigt. GĂ€ste, die nicht kontaktiert werden, könnten vorerst davon ausgehen, dass ihr Flug nicht betroffen ist. FlĂŒge ins Krisengebiet Nahost sollen nicht bestreikt werden.
Die Gewerkschaft hat die mehr als 5.000 Piloten der Flugbetriebe Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu einem 48-Stunden-Streik aufgerufen, der um Mitternacht beginnen sollte. WÀhrend es bei der Regionaltochter Cityline um eine Anhebung der GehÀlter geht, streiten die Tarifpartner bei der Cargo und der Kerngesellschaft um höhere Betriebsrenten. Man erwarte in beiden Konflikten ein verhandlungsfÀhiges Angebot, so die VC. Lufthansas Personalvorstand Michael Niggemann hat den neuerlichen Streik als unnötige Eskalation verurteilt.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

