Ukrainische Drohnen treffen Ăldepots in Russland
03.12.2025 - 07:59:06Den Einschlag und Brand einer Anlage im Gebiet Tambow bestÀtigte der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschew bei Telegram. Sicherheitsorgane und RettungskrÀfte seien schnell vor Ort gewesen. "Es wurden alle nötigen KrÀfte und Mittel eingesetzt", schrieb er, ohne Details zum Ort und Ausmaà der SchÀden bekannt zu geben.
Nach Angaben des Telegramkanals Exilenova Plus wurde ein Treibstofflager in der Ortschaft Dmitrijewka, etwa 50 Kilometer nordwestlich der Gebietshauptstadt Tambow getroffen. Die dort veröffentlichten Bilder und Videos zeigen ein GroĂfeuer in der Anlage.
Zweite Anlage beschossen
Auch in der benachbarten Region Woronesch westlich davon traf es ein Ăldepot. "In einem der Landkreise wurden durch den Absturz einer abgeschossenen Drohne einige Treibstoffreservoirs geringfĂŒgig beschĂ€digt", schrieb Gouverneur Alexander Gussew. Seinen Angaben nach ist dadurch kein Feuer ausgebrochen. Auch habe es durch die Drohnenangriffe keine Verletzten gegeben, schrieb er.
Das russische Verteidigungsministerium beschrÀnkte sich traditionell darauf, in seiner Mitteilung die Zahl der abgeschossenen Drohnen aufzuzÀhlen. SchÀden gibt das russische MilitÀr nicht bekannt. Demnach wurden in der Nacht 102 ukrainische Drohnen abgewehrt - in den Regionen Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, Saratow und Woronesch. Die Region Tambow fehlt in der AufzÀhlung des Ministeriums.
Russland hat vor knapp vier Jahren seinen Krieg gegen die Ukraine begonnen und beschieĂt seither regelmĂ€Ăig das Hinterland des Nachbarn mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern. Auch die Ukraine hat inzwischen weitreichende Drohnen entwickelt, um vor allem Objekte der Treibstoffversorgung im russischen Hinterland zu attackieren. Die SchĂ€den stehen aber in keinem Vergleich zu den von Russland angerichteten Zerstörungen.

