Toter und Verletzte nach russischem Angriff
30.10.2025 - 10:53:22 | dpa.deĂrzte kĂŒmmerten sich um die Verletzten, teilte der Gouverneur des Gebiets, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. "Die Besatzer haben mindestens 20 Drohnen und 8 Raketen auf Saporischschja gefeuert. Mehrere Stockwerke eines Wohnheims sind zerstört", teilte Fedorow mit. Am Morgen hatte er zunĂ€chst von 15 Verletzten gesprochen. Ein toter Mann sei spĂ€ter aus den TrĂŒmmern gezogen worden.
Russland hatte die Region Saporischschja wie die Gebiete Cherson, Donezk und Luhansk schon 2022 annektiert, kontrolliert sie aber nicht komplett. Die Gebietshauptstadt Saporischschja steht weiter unter ukrainischer Kontrolle.
Russland hatte in der Nacht erneut in mehreren Teilen der Ukraine auch WÀrmekraftwerke unter Beschuss genommen, wie die ukrainischen Behörden mitteilten. Einige Ziele lagen nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe im Westen des Landes. Wegen der stÀndigen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur kommt es tÀglich zu AusfÀllen bei Strom, Heizung und Wasser.
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe sich um VergeltungsschlĂ€ge nach ukrainischen Drohnenangriffen gehandelt. Ziele der Raketen- und DrohnenschlĂ€ge seien neben den Anlagen der Energieinfrastruktur auch RĂŒstungsunternehmen sowie MilitĂ€rflugplĂ€tze in dem Land gewesen.
Energieversorger informiert ĂŒber Stromabschaltungen
Der Energieversorger Ukrenergo informierte seine Kunden am Morgen ĂŒber zeitweise Stromabschaltungen nach den nĂ€chtlichen russischen Angriffen - zur Stabilisierung des ElektrizitĂ€tsnetzes. Zugleich forderte das Unternehmen die Menschen auf, sparsam mit Energie umzugehen.
Die Ukraine wirft Russland vor, besonders jetzt im Herbst die Menschen mit den Angriffen auf die Energieversorgung zu terrorisieren und in KĂ€lte und Dunkelheit zu stĂŒrzen. Moskau fĂŒhrt seit mehr als dreieinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.
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