R+V Versicherung muss mehr fĂŒr ElementarschĂ€den zahlen
31.03.2025 - 12:45:36Zwar blieben im zurĂŒckliegenden GeschĂ€ftsjahr schwere GroĂereignisse wie die Ahrtalflut aus. Aber auch in einem durchschnittlichen Schadensjahr sei ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen, teilte die Versicherung zur Vorstellung der Jahresbilanz 2024 mit. "Die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich zu spĂŒren."
Das GeschĂ€ftsjahr 2024 sei in Bezug auf ElementarschĂ€den vor allem von kleineren und mittleren Ereignissen geprĂ€gt gewesen, erlĂ€uterte die R+V. Das Schadenvolumen in der Elementarschadenversicherung belief sich 2024 auf 442 Millionen Euro nach 391 Millionen Euro im Jahr zuvor. Vorstandsmitglied Klaus Endres nannte als Beispiel fĂŒr ein gröĂeres Schadensereignis im vergangenen Jahr das Hochwasser infolge von Starkregen in Bayern und in Baden-WĂŒrttemberg im FrĂŒhsommer.
Der gesamte Schadenaufwand in der Schaden- und Unfallversicherung habe sich wegen der weiterhin hohen Inflation um 3,9 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro erhöht. Die steigenden Kosten fĂŒr Reparaturen und Ersatzteile seien vor allem in der gröĂten Sparte, der Kfz-Versicherung, spĂŒrbar, erlĂ€uterte die Versicherung.
Die R+V beendete das GeschĂ€ftsjahr 2024 mit einem Konzernergebnis vor Steuern von 1,3 Milliarden Euro. Dank eines guten Kapitalanlageergebnisses sei das Vorjahresergebnis (933 Mio. Euro) deutlich ĂŒbertroffen worden, erlĂ€uterte der Vorstandsvorsitzende Norbert Rollinger. Bei den Beitragseinnahmen erhöhte sich das inlĂ€ndische ErstversicherungsgeschĂ€ft um 2,8 Prozent auf 16 Milliarden Euro. Die Zahl der BeschĂ€ftigten stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 720 auf 18.392. Die R+V Versicherung gehört zur DZ-Bank-Gruppe./löb/DP/jha

