Roche hakt mit 1. Quartal Corona-Folgen ab - starker Franken belastet
24.04.2024 - 07:21:46FĂŒr das gesamte GeschĂ€ftsjahr bestĂ€tigt der Konzern am Mittwoch seine bisherigen Ziele. Wie Roche selbst immer wieder bekrĂ€ftigte: In den vergangenen drei Monaten haben die nachlassenden Einnahmen mit Corona-bezogenen Medikamenten und Tests zum letzten Mal ihre Spuren hinterlassen. Ab nun seien diese Nachwehen ĂŒberstanden.
Auf Gruppenebene erzielte der Pharmakonzern zwischen Januar und MÀrz einen Umsatz von 14,4 Milliarden Franken, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die entspricht einem Minus von 6 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen nahmen die VerkÀufe um 2 Prozent zu und lagen damit im Rahmen der Zielsetzung des Roche-Managements.
In der Pharmasparte lagen die UmsĂ€tze im ersten Quartal bei 10,9 Milliarden Franken, was um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Zu den gröĂten Wachstumstreibern zĂ€hlt Roche hier etwa das Anfang 2022 eingefĂŒhrte Augenmedikament Vabysmo. In der Diagnostik-Sparte setzte Roche 3,5 Milliarden Franken um, eine Abnahme von 6 Prozent gegenĂŒber dem Vergleichswert 2023. Vor allem das zugrunde liegende GeschĂ€ft habe sich in den ersten drei Monaten aber weiter sehr stark entwickelt.
Die ausgewiesenen Zahlen liegen ĂŒberwiegend im Rahmen der erwarteten Spanne der AnalystenschĂ€tzungen. Gewinnzahlen legt Roche nach drei Monaten traditionell nicht vor.
FĂŒr das Gesamtjahr 2024 bleibt Roche beim vorsichtigen Ausblick. So geht der Konzern zu konstanten Wechselkursen von einem Anstieg der UmsĂ€tze im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Der Kerngewinn je Titel dĂŒrfte ebenfalls im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. AuĂerdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.
Die erwarteten EinbuĂen durch Nachahmerprodukte dĂŒrften nicht mehr so stark belasten wie in der Vergangenheit. Hier bestĂ€tigt der Konzern frĂŒhere Angaben, wonach Generika 2024 etwa 1,6 Milliarden an Umsatz kosten dĂŒrften.

