EQS-News: Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis (deutsch)
Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 08:30 Uhr | dpa.deBestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis
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Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis
14.08.2026 / 08:30 CET/CEST
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Presse-Information
Kornwestheim, 14.08.2026
Bestform 2030 wirkt: W&W-Gruppe steigert Halbjahresergebnis
* IFRS-Konzernergebnis steigt auf 105 Millionen Euro.
* Sachversicherung mit Combined Ratio von 86,7 Prozent brutto.
* Schritte zur Ertragssteigerung im Bausparen eingeleitet.
* S&P bestätigt Ratings mit stabilem Ausblick.
* Konzern sieht sich für Gesamtjahr gut aufgestellt.
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im ersten Halbjahr 2026 in
einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld ihr Ergebnis gesteigert. Das
IFRS-Konzernergebnis erhöhte sich auf 105 Millionen Euro nach 91 Millionen
Euro im Vorjahreszeitraum und liegt damit im Rahmen der Erwartungen.
Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: "Die W&W-Gruppe hat im
ersten Halbjahr 2026 ihre nachhaltige Stärke erneut unter Beweis gestellt.
Unsere klare strategische Ausrichtung und unsere operative Qualität sorgen
gerade in herausfordernden Zeiten für Stabilität und Verlässlichkeit. Wir
haben erneut Kundinnen und Kunden gewonnen, Marktanteile gesteigert und
neue, innovative Produkte mit Erfolg einführen können. Gleichzeitig setzen
wir KI verantwortungsbewusst dort ein, wo sie für Kunden, Mitarbeiter,
Geschäftspartner und die ganze Gruppe echten Mehrwert bringt. Mit unserem
Programm ,Bestform 2030' steigern wir gleichzeitig unsere Effizienz,
Agilität und Schnelligkeit konsequent weiter. Wir schaffen Handlungsräume
für Zukunftsinvestitionen - und für noch mehr Service für unsere Kundinnen
und Kunden, indem wir nachhaltig profitables Wachstum in den
Versicherungsgesellschaften forcieren und deren Resilienz nochmals erhöhen.
Gleichzeitig haben wir die Herausforderungen im Bauspargeschäft im Auge, wo
bereits notwendige Schritte zur Ertragssteigerung identifiziert und
eingeleitet wurden. Die W&W-Gruppe ist sich bewusst, dass sie aus den
Märkten keinen Rückenwind erwarten kann, aber sie ist gut darauf vorbereitet
und verfügt über die Stärke, um sich nochmals besser weiterzuentwickeln.
Damit haben wir begonnen."
Junker fügte hinzu: "KI wird in kurzer Zeit in unserer Branche und bei der
W&W-Gruppe eine Art Querschnittsfunktion sein und alle Bereiche
durchdringen. Wir begrüßen den Einsatz von KI, da wir die Chance sehen,
große Vorteile für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zu realisieren. Vieles wird sich verändern. Wir haben früh
deutlich gemacht, dass wir dabei unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
mitnehmen wollen und dazu unter anderem umfangreiche
Qualifizierungsmaßnahmen hinsichtlich des Umgangs mit KI anbieten. Ziel ist
es, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin KI-fähig sein sollte, wenn
er oder sie es will. Wir verstehen das als Verantwortung des Unternehmens,
aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Führungskräfte."
Wachstum in mehreren Geschäftsfeldern
Das Neugeschäft der W&W-Gruppe entwickelte sich insgesamt stabil.
Die Schaden- und Unfallversicherung der Württembergischen zeigte sich
resilient gegenüber Belastungen durch Wetter- und Schadenereignisse. Das
Neu- und Ersatzgeschäft belief sich zum 30. Juni 2026 auf 281 Millionen Euro
(1. Halbjahr des Vorjahrs: 291 Millionen Euro). Der Kraftfahrt- und der
Privatkundenbereich legten um rund 3 bzw. knapp 4 Prozent zu. Die Combined
Ratio (Schaden-Kosten-Quote) nach IFRS 17 lag bei 86,7 Prozent brutto
(Vorjahreszeitraum: 83,8 Prozent).
Die Personenversicherungen trugen positiv zur Geschäftsentwicklung bei. Die
Württembergische Lebensversicherung steigerte ihre Beitragssumme des
Neugeschäfts auf 1.857 (Vorjahreszeitraum: 1.766) Millionen Euro. Auch in
der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) lag die Beitragssumme mit 644
Millionen Euro über dem Vorjahreszeitraum mit 569 Millionen Euro. Der
Jahresneubeitrag der Württembergischen Krankenversicherung betrug 5,4 (1.
Hj. Vorjahr 5,9) Millionen Euro.
Im Geschäftsfeld Wohnen belief sich das Neugeschäftsvolumen für
wohnwirtschaftliche Zwecke wie Sofortfinanzierungen, Modernisierungen und
Eigenkapitalaufbau (Summe aus Brutto-Neugeschäft sowie dem
Kreditneugeschäftsvolumen inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch) auf 7.553
(Vorjahreszeitraum: 8.479) Millionen Euro. Das Kreditneugeschäftsvolumen
betrug 2.446 nach 2.762 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2025. Mit einem
Anstieg um 3,3 Prozent auf 4.336
(1. Halbjahr 2025: 4.197) Millionen Euro lag das Netto-Neugeschäft nach
Bausparsumme über dem Marktniveau. Den Bestand an Baudarlehen konnte
Wüstenrot um 2,5 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro ausbauen.
Solide Kapitalausstattung und Ratings
Die finanzielle Stärke der W&W-Gruppe blieb hoch. Das Eigenkapital des
Konzerns erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 5.008 Millionen Euro nach 4.936
Millionen Euro zum Jahresende 2025.
Die Bilanzsumme stieg auf 75,0 Milliarden Euro nach 72,5 Milliarden Euro zum
31. Dezember 2025. Die Aktivseite besteht im Wesentlichen aus Baudarlehen
und Kapitalanlagen.
Auch die Ratingagentur Standard & Poor's bestätigte im Berichtsjahr erneut
die Ratings mit stabilem Ausblick. Die Kerngesellschaften des W&W-Konzerns
verfügen weiterhin über ein "A-" Rating, die W&W AG über ein "BBB+" Rating.
Ausblick bestätigt
Die W&W-Gruppe intensiviert 2026 ihre gezielten Effizienzsteigerungen
insbesondere im Geschäftsfeld Wohnen und in der IT weiter, um unter anderem
auf die anhaltende Schwäche an den Immobilienmärkten und die
Herausforderungen an den Zinsmärkten sowie den allgemeinen Kostendruck zu
reagieren. Mit Blick auf das Ergebnis hält die W&W-Gruppe an ihrer Prognose
fest. Erwartet wird 2026 weiterhin ein IFRS-Konzernergebnis nach Steuern von
120 bis 150 Millionen Euro.
Die Prognose steht unter dem Vorbehalt der weiteren Konjunktur-, Inflations-
und Kapitalmarktentwicklung sowie der Schadenentwicklung, insbesondere
infolge von Naturereignissen.
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Telefon: 0711/662-725252
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