Bewegung lindert Gelenkschmerzen in den Wechseljahren
03.02.2026 - 05:13:12Gezieltes Training kann Gelenkschmerzen in den Wechseljahren deutlich reduzieren. Experten raten statt Schonung zu einem Mix aus Kraft, Ausdauer und Dehnung. Dieser aktive Ansatz verbessert die Lebensqualität.
Hinter den Beschwerden steckt oft der sinkende Östrogenspiegel. Das Hormon wirkt entzündungshemmend und hält das Gelenkgewebe geschmeidig. Sein Mangel kann zu dünnerem Knorpel und steifen Gelenken führen – besonders in Knien, Hüften und Händen.
Die Formel: Stärken, schonen, dehnen
Bewegung wirkt wie ein natürliches Schmiermittel für die Gelenke. Sie fördert die Durchblutung und kräftigt die stützende Muskulatur. Eine starke Muskulatur entlastet die Gelenke wie ein Stoßdämpfer.
In den Wechseljahren verliert der Körper oft Muskelmasse – und das entlastet die Gelenke nicht genug, weshalb Schmerzen zunehmen. Ein kompakter 6‑Übungen‑Plan speziell für Menschen ab 50 zeigt Ihnen, wie Sie mit minimalem Aufwand zuhause Muskeln aufbauen, Ihre Gelenke stabilisieren und Alltagsbeschwerden reduzieren. Jede Übung ist einfach erklärt und kommt ohne Spezialgeräte aus, so dass Sie sofort starten können. Gratis-Ratgeber: 6 Kraftübungen für Zuhause sichern
Die optimale Mischung:
* Gelenkschonende Ausdauer: Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking stärken Herz und Kreislauf, ohne zu belasten.
* Moderates Krafttraining: Es wirkt dem Muskelabbau entgegen und stabilisiert die Gelenke. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie Kniebeugen sind ein guter Start.
* Flexibilitätstraining: Yoga, Pilates oder einfache Dehnübungen am Morgen lösen Verspannungen und bekämpfen die typische Steifheit.
Sportarten mit hoher Stoßbelastung, wie Joggen auf Asphalt, sollten Betroffene hingegen meiden.
Ganzheitlicher Blick über den Sport hinaus
Neben Bewegung unterstützt auch die Ernährung die Gelenkgesundheit. Eine antientzündliche Kost mit vielen Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen ist ratsam. Zucker und tierische Fette können Entzündungen dagegen fördern.
Bei anhaltenden oder starken Schmerzen ist jedoch ärztlicher Rat unerlässlich. Ein Mediziner klärt ab, ob Ursachen wie Arthrose vorliegen, und kann individuelle Therapien wie Physiotherapie besprechen.
Die Zukunft liegt in personalisierten Programmen, die Bewegung, medizinische Beratung und Lebensstil kombinieren. Das Ziel ist klar: aktiv bleiben und die Mobilität lange erhalten.


