BHP Aktie: Kupfer liefert 51 Prozent des EBITDA
13.05.2026 - 14:07:36 | boerse-global.deBHP hat sich an die Spitze der wertvollsten börsennotierten Unternehmen Australiens gesetzt. Der Bergbaukonzern überholte Commonwealth Bank bei der Marktkapitalisierung. Treiber sind die starke Nachfrage nach Rohstoffen und ein kräftiger Lauf der Aktie.
Am Mittwoch notiert das Papier bei 38,09 Euro und damit nahe dem Jahreshoch. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs rund 44 Prozent im Plus, auf Zwölfmonatsicht sogar gut 67 Prozent. Die Aktie hat sich klar von der 200-Tage-Linie entfernt. Das spricht für anhaltende Stärke.
Kupfer wird zum Taktgeber
Ein wichtiger Grund für den Aufschwung liegt im Geschäftsmix. Kupfer liefert inzwischen mehr als die Hälfte des EBITDA. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 lag der Anteil bei 51 Prozent. Vor drei Jahren war es noch rund ein Drittel weniger.
Dazu kommen starke operative Zahlen. Die Minen Escondida und Antamina laufen gut, die Produktion liegt bei Kupfer im oberen Bereich der Jahresprognose. BHP investiert parallel in neue Genehmigungen und Machbarkeitsstudien für weitere Projekte. Der Konzern setzt klar auf Metalle, die von Elektrifizierung profitieren.
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Neue Führung, klare Linie
Auch der künftige Chef setzt ein Signal. Brandon Craig übernimmt im Juli und stellte in Miami erstmals seine internationale Strategie vor. Sein Fokus liegt nicht auf Wachstum um jeden Preis. Er will nur dort wachsen, wo sich zusätzlicher Wert ergibt.
Das Unternehmen soll über 2035 hinaus Optionen entwickeln. Craig nennt mehr Exploration, Partnerschaften und kleinere Zukäufe als passende Werkzeuge. Die Bilanz gebe dafür Spielraum, sagte er. Gemeint sind vor allem Ergänzungsübernahmen in Nähe bestehender Assets.
Finanzkraft bleibt ein Vorteil
BHP profitiert seit Jahren von hoher Qualität im Portfolio. Die EBITDA-Marge lag im Schnitt über 50 Prozent. Der operative Cashflow überschritt seit dem Geschäftsjahr 2010 jedes Jahr 15 Milliarden US-Dollar. Das verschafft dem Konzern in einem schwankenden Rohstoffmarkt viel Beweglichkeit.
Zwischen Februar und Mai hat BHP zudem rund 4,8 Milliarden US-Dollar durch Kapitalumschichtungen gelöst. Dazu zählen ein Silber-Streaming-Deal für Antamina und der Verkauf des Carajás-Kupfer- und Goldprojekts. Der Konzern will über ähnliche Transaktionen insgesamt etwa 10 Milliarden US-Dollar freisetzen.
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Vorstand und Ausblick
Auch im Aufsichtsrat tut sich etwas. Mark Vassella, ein erfahrener Stahlmanager, rückt im Juni als Non-executive Director nach. Er bringt Industrieerfahrung und Know-how zu Dekarbonisierung mit.
Für den Kurs bleibt der Mix aus Kupferfokus, robuster Bilanz und Kapitalrückfluss der entscheidende Treiber. Solange die Nachfrage nach Industriemetallen hoch bleibt und BHP weiter effizient produziert, dürfte die Führungsrolle in Australien kein Zufall sein.
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