Bitforex: Krimi um Millionen
29.03.2026 - 13:38:56 | boerse-global.deSeit über zwei Jahren warten Nutzer der Kryptobörse Bitforex auf den Zugriff zu ihren digitalen Vermögenswerten. Nach dem plötzlichen Betriebsstopp im Februar 2024 und dem verdächtigen Abfluss von rund 57 Millionen US-Dollar aus den Hot Wallets der Plattform bleibt die Lage für Anleger prekär. Eine polizeiliche Untersuchung in China brachte zwar eine erste Erklärung, doch die versprochene Lösung lässt weiter auf sich warten.
Der plötzliche Stillstand
Am 23. Februar 2024 stellte Bitforex sämtliche Aktivitäten abrupt ein. Zuvor bot die Plattform ein breites Spektrum vom Token-Handel bis hin zu Derivaten an. Der plötzliche Stopp und die massiven Kapitalabflüsse führten in der Krypto-Community schnell zu Vorwürfen eines sogenannten „Exit Scams“. Erst Monate später, im Juli 2024, meldete sich das Unternehmen mit einer offiziellen Erklärung zurück. Demnach seien Teammitglieder im Rahmen einer Untersuchung der Polizei in der chinesischen Provinz Jiangsu festgenommen worden.
Während dieser Zeit wurden sämtliche Handelsfunktionen, Neuregistrierungen und Einzahlungen dauerhaft deaktiviert. Die Verantwortlichen stellten zwar in Aussicht, dass Nutzer ihre Bestände „bald“ abheben könnten, eine Wiederaufnahme des regulären Betriebs wurde jedoch kategorisch ausgeschlossen.
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Wertloser Token und regulatorischer Druck
Der plattformeigene BitForex Token (BF) hat durch den Stillstand seine gesamte Funktion verloren. Ursprünglich für Gebührenrabatte und Mitbestimmung innerhalb des Ökosystems konzipiert, weist der Token heute praktisch kein Handelsvolumen mehr auf. Ohne eine funktionierende Börse fehlt dem Asset jegliche Nutzbarkeit.
Erschwerend kommt die Vorgeschichte der Börse hinzu. Finanzaufsichtsbehörden aus Japan (FSA) und Großbritannien (FCA) hatten Bitforex bereits vor dem Kollaps wegen fehlender Genehmigungen gewarnt. Diese regulatorischen Konflikte verursachten zwar nicht direkt das Aus im Jahr 2024, sie zeichneten jedoch frühzeitig das Bild eines Unternehmens, das sich am Rande der Legalität bewegte.
Die Lage im März 2026
Obwohl die Ankündigung der baldigen Auszahlungen bereits über anderthalb Jahre zurückliegt, gibt es bis heute keinen konkreten Zeitplan für die Rückgabe der Nutzergelder. Die Kommunikation seitens Bitforex ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Betroffene Anleger sind derzeit darauf angewiesen, Informationen über private Community-Gruppen zu sammeln oder kollektive rechtliche Schritte zu prüfen. Der Fokus liegt weiterhin auf der Frage, ob die festgesetzten Gelder durch den Druck internationaler Behörden jemals wieder freigegeben werden.
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